Kommentar zum Zustand der Gesellschaft
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Sonderthema:


Zum Zustand der Gesellschaft:
A. Spieß (Beginn: 03.Nov.2019 - letzte Änderungen: 02.Dez.2021)

Absicht:
Dieser Artikel ist als Denkanstoß, als Diskussionsbeitrag für viele bekannte Problematiken gedacht. Es geht mir aber nicht darum (etwa im Verkehrswesen) nur einer einzigen Strategie das Wort zu reden. Mir geht es sehr um Kooperation, ein Denken in sinnvollen Parallelitäten - und nur in brutal-kapitalistischen und überzogen rechtsgerichteten Fällen (AfD ...) um Konfrontation.

Hinweis: Literatur zu den Themen.


 Maßstab und Orientierung für unser aller Handeln müssen sein: 

Humanität und Solidarität.


Zusätzliche Bindeglieder, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, uns Identität über alle Anschauungsgräben hinweg stiften sind m.M.n.:

1. unser Grundgesetz und
2. unsere Sozialstaats-Demokratieform!



      Sehr besorgniserregender Rechtsruck:      

Wie leider immer in Krisenzeiten:

Ein großer Teil der Bevölkerung bewegt sich reflexartig nach rechts.
*Siehe dazu Wählerwanderung hin zur AfD (Schaubild):.

CDU/CSU und die SPD haben große Wählerschichten (die Millionen von denen, die wenig verdienen; den kleineren Mittelstand; die abgehängten Armen ...) mit ihren Zukunfts-Sorgen nicht nur jahrelang alleine gelassen, sondern diese Sorgen noch aktiv befeuert durch:
  • die *AGENDA2010 (ausgelöst durch die SPD & die Grünen (Regierung Schröder) und stramm fortgesetzt in 16 Jahren Merkel-GroKo (CDU/CSU & SPD))

  • einen seitdem (auch so gewünschten) ausufernden *Niedriglohnsektor (Siehe Reden von Gerhard Schröder in 2005 ...)

  • durch teils übelst ausbeutende Leiharbeitsfirmen

  • die Zusammenlegung von Hartz IV und Sozialhilfe (Jan. 2005) mit brutalen Kürzung der Sozialleistungen

  • teilweise Aufforderung (Agenturen für Arbeit und Sozialämter ...) zur dauerhaften Nutzung von TAFELn (für Einkommens-Schwache wie: Rentner, Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfänger, Alleinerziehende ...)

  • eine regelrechte 'Bestrafung' der Lebensleistung (Rente unter dem Sozialhilfe-Niveau) für Millionen von Menschen

  • Rente erst mit 67

  • weitgehende Einstellung des sozialen Wohnungsbaus (schon seit Jahrzehnten!)
    * Von den ehemals 3 Mio. Sozialwohnungen sind nur 1,07 Mio. (2020) übrig geblieben.

  • das Verscherbeln von kompletten sozial-orientierten Wohnungsbau-Gesellschaften in großem Stil an 'Shareholder-Value'-Heuschrecken (auch über Jahrzehnte)

  • nahezu frei-floatende Mieten in den Ballungszentren

  • das Verkommen lassen sehr vieler Schulen, die seit Jahren dringendst saniert werden müssen

  • die Unterlassung, dass Breitband-Internet flächendeckend auszubauen, so dass Deutschland auch hier im weltweiten Wirtschaftswettbewerb konkurenzfähig bleiben kann. Zur Zeit (2021) belegen wir hierbei Platz #31 weltweit!!.
    Die Unterlassung: etwa per Home-Office-Arbeitsplätzen, die Landflucht wenigstens ein wenig einzudämmen, den Pendlerverkehr (ca. 60% der arbeitenden Bevölkerung muss zu Arbeit pendeln - die meisten mit dem eigenen PKW, da der ÖPNV im ländlichen Raum nicht funktioniert!) ebenfalls ein wenig zu reduzieren

  • die Rücknahme des schnellen, geförderten Ausbaus der Anwendung der Photovoltaik vor allem auf Hausdächern

  • die Rücknahme des schnellen, geförderten Ausbaus von Windkraftanlangen und weiterer erneuerbarer Energiegewinnungsformen (Geothermie ...)

  • ...

  • das In-Watte-Packen der richtig Reichen, Banken, *Shareholder-Value-Wohnungsbauunternehmen (wie der LEG!) ...:

    auch durch eine völlig verpeilte (Reichen-orientierte) Fiskalpolitik:

      1. Kürzung der Einkommenssteuer (1989 Spitzensatz: 56% /
      2021 Spitzensatz: 42-45%): Quelle: Wikipedia 

      2. Aussetzung der Erhebung einer Vermögenssteuer
      (schon seit 1997 (unter der Regierung Kohl)) ...

      3. Streichung der Gewerbekapitalsteuer (orientiert am Wert von:
      Betriebsanlagen und Maschinen)

      4. Reduzierung? der Körperschaftssteuer (Steuer auf das Einkommen
      von inländischen juristischen Personen):
      z.B.: Kapitalgesellschaften, Genossenschaften oder Vereinen

      5. Einführung von Steuerfreiheit für bestimmte Unternehmens-
      verkäufe


      6. nahezu Steuerfreiheit beim Vererben (2020: die Finanzämter
      haben nur lächerliche 8,5 Milliarden Euro an Erb- und Schenkungsteuer
      eingenommen (und dies bei 300 Milliarden, die nur in 2020 vererbt
      wurden. Das sind keine 3%!

      Weitere Infos zu Erbschaftssteuer-Einnahmen:
      2015: 6.290 Mio. / 2016: 7.006 Mio. / 2017: 6.114 Mio.
      Quelle: Quelle: Statistisches Bundesamt 

    *Je größer das zu vererbende Vermögen, desto (lächerlich) geringer wird die prozentuale Steuer darauf!

    * Dies zusammengenommen bedeutet:

    a) Handlungsspielraumverlust für den Staat von vielen Milliarden Euro pro Jahr!!!

    b) ein immer weiter Auseinanderklaffen der berühmt-berüchtigten Schere von Arm und Reich ...

Es ist doch sehr sehr merkwürdig, wenn (fast) alle Parteien unserer Demokratie: FDP, CDU/CSU, SPD und sogar die Grünen sich seit dem Ende der Ära Schröder einig sind: Alle diese Maßnahmen sollen "alternativlos" gewesen sein und es immer noch sein!

Wozu, bitte schön, haben wird denn da noch Parlamente, in denen ja eigentlich über alle wichtigen Themen (natürlich!) kontrovers debattiert werden sollte, um den besten Kompromiss auszuhandeln???


Durch all' diese "Maßnahmen", "Reformen", die dazu führten, dass ein bedeutender Teil der Bevölkerung verarmt ist oder von Armut bedroht ist, hat sich ein sehr besorgniserregender Rechtsruck in der dt. Zivilgesellschaft nachhaltig breit gemacht.

Diese nun dauerhaft fest etablierten rechten Strömungen (siehe die letzten Bundestagswahlen!), die es großen Teilen erlaubt, sich offen rassistisch, fremdenfeindlich und voller sonstiger *Ressentiments gegen alles und jeden zu zeigen ("Man wird ja wohl noch sagen dürfen", "Lügenpresse", ..."), ist ein unhaltbarer Zustand, der unser aller Zusammenleben ernsthaft bedroht!!!

Tatsächlich sind es aber zum größten Teil wohl Existenzängste, die die allermeisten dieser Menschen umtreiben.

Und ich denke, dass gerade viele Menschen, die keine höhere Schulbildung haben erlangen können, sich aber über ihren Einkommens-Status so eine Art sozial-moralisch-stabilisierendes *Korsett besorgen konnten. Wenn das sich noch gut Fühlen, weil man ja wenigstens mit der eigenen Arbeitsleistung seine Familie ernähren kann etc. wegfällt, Existenzprobleme trotz Vollzeit-Arbeit sich breit machen, die Jungen zum Teil keine Zukunftsplanung mehr machen können, dann fängt eben selbst die sonst so brave 'deutsche Volksseele' an zu kochen - zu Recht, wie ich finde.

Auch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die *etablierten Parteien für die Wählerschichten, die nicht zu ihrem Wähler-Klintel gehören, wenig bis nichts bereit sind zu tun!

Aus allen Parteien sind aus den oben genannten Gründen (und vielen weiteren) Wähler*innen massenhaft zur AfD (einer populistisch-neoliberalen Partei mit immer mehr erstarkendem braunem Kern (der als der 'Flügel' unter Björn Höcke immer hemmungsloser partei-intern bejubelt wird (siehe Landtagswahlen in Thüringen in 2019)), gewechselt (BT-Wahl 2017 / AfD = 12,6%).

      Wählt nicht die eigenen Henker!      

Es nutzt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und sich nach dem Vorbild von *populistischen Bauernfängern einfach die Fakten: Automatisierung, Computerisierung, *Globalisierung, globale und andauernde (zum Teil menschengemachte) massive Klimaprobleme, große Flüchtlingsbewegungen, Corona ... kleinzureden oder gar ganz zu leugnen und sich auch noch ewig rückwärts gewandt Zeiten zurückzuwünschen, "in denen alles besser war, sich das Arbeiten noch gelohnt hat, man in dem Betrieb, in dem man seine Lehre gemacht hat auch sein Rentenalter erreicht hat, man jung und gesund war und alles noch seine Ordnung hatte ...".

Es nützt auch nichts, es den *etablierten Parteien 'mal zu zeigen und gar nicht zu wählen oder aus Protest die AfD zu wählen. Schon gar nicht, wenn man zu dem ärmeren Teil der Bevölkerung gehört. Man wählt dann eben nur die eigenen Henker.

Denn wie schon gesagt, die AfD ist auch *neoliberal orientiert, also beileibe nicht eine Partei der wirtschaftlich Schwächeren, eine Partei des "Kleinen Mannes".
* Ich empfehle hier einfach einmal aufmerksam deren Partei-Programm von 2021 zu lesen und Äußerungen der Parteigrößen der AfD wahrzunehmen.


| Auszüge: AfD-Parteiprogramm (vom 10/11.Apr.2021) |

Jetzt: noch ignoranter, menschenverachtender und extremer rückwärtsgewandt!





 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)
#AfD-Standpunkt: Jugendstrafrecht

"Die Sicherheitslage verschärft sich vor allem in Ballungsgebieten dramatisch. Eine besondere Rolle hierbei spielen gerade junge Täter, denen derzeit ein geradezu zahnloses Recht gegenübersteht. Erzieherische Erfolge in diesem Segment lassen sich erfahrungsgemäß nur durch sofortige Inhaftierung der Täter schwerer Delikte erreichen. Wir fordern daher eine entsprechende Änderung der einschlägigen Gesetze, insbesondere des Haftrechts.
Wegen der immer früher einsetzenden kriminellen Entwicklung muss das Strafmündigkeitsalter auf zwölf Jahre abgesenkt und mit dem Erreichen der Volljährigkeit auch das Erwachsenenstrafrecht Anwendung finden."

Mein Kommentar:
* Die Strafmündigkeit auf 12 Jahre absenken bedeutet nichts weiter, als die Kriminalisierung von Kindern. Abzielen wird die AfD hiermit sehr wahrscheinlich insbesondere auf die Kinder von Nicht-Deutschen, um das Märchen von den durchweg kriminellen *immigrierenden Menschen, Asylsuchenden etc. auch schon bei deren Kindern (quasi via *'Sippenhaft') aufrecht zu erhalten.





 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)
#AfD-Standpunkt: Wiederherstellung der Wehrfähigkeit Deutschlands:

" ... Die Bundeswehr soll wieder einen starken Korpsgeist, ihre Traditionen und deutsche Werte pflegen. Die Tugenden des Soldaten sind Ehre, Treue, Kameradschaft und Tapferkeit.
Die Bundeswehr muss die besten Traditionen der deutschen Militärgeschichte leben. Sie helfen, soldatische Haltung und Tugenden – auch in der Öffentlichkeit – zu manifestieren. Militärisches Liedgut und Brauchtum sind Teil davon.
... Die AfD tritt daher für die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht ein.

Die Wehrpflicht soll um ein Gemeinschaftsdienstjahr ergänzt werden. Dieses soll Anwendung finden für Frauen sowie für Männer, die sich nicht für den Wehrdienst entscheiden. Der Gemeinschaftsdienst soll in den Bereichen Pflege, Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk geleistet werden.

Um Loyalitätskonflikte zu vermeiden, soll der Dienst in den Streitkräften ausschließlich Deutschen vorbehalten sein, die über keine andere Staatsangehörigkeit verfügen."


Mein Kommentar:
* Irgendwie glaube ich nicht, dass die AfD Frauen in die Bundeswehr lassen will. Nach den vorhergehenden Einlassungen sehe ich da keine Frauen ...

** Bei den Formulierungen zu der gewünschten "Tradition" gruselt es mich schon sehr.

Was ist denn bitte mit "... Die Bundeswehr muss die besten Traditionen der deutschen Militärgeschichte leben ..." und "deutsche Werte" genau gemeint?

Etwa: Alle 30 bis 40 Jahre überfällt Deutschland Europa oder besser noch gleich wieder die ganze Welt: (1870-71 Frankreich, 1914-18 WKI, 1939-45 WKII)?

Oder: Deutschland haut in eigenen Kolonien wieder ordentlich d'rauf
(1888-90 Aufstandsniederschlagung von Eingeborenen in Deutsch-Ostafrika |
1904-08 Niederschlagung des Herero- und Nama-Aufstandes in Deutsch-Südwestafrika (dieser 1.? Völkermord der Geschichte hat 40.000 - 60.000 Herero sowie etwa 10.000 Nama das Leben gekostet).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Völkermord_an_den_Herero_und_Nama 
(Stand: 29.Mai 2021)

Da sind "wir" jetzt natürlich heftig hinter dem militaristisch-imperialistischen Zeitplan "deutscher Werte"-Verbreitung zurück: ('An deutschem Wesen wird einmal noch die Welt genesen.': Zitat von: Kaiser Wilhelm II / Das Originalzitat stammt vom eher harmlosen Dichter: Emanuel Geibel.) ...
Aber, kräftig eingesetztes "Militärisches Liedgut und Brauchtum" wird uns da schon auf den 'rechten' Pfad - selbstverständlich im Stechschritt zurückführen.





 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)

#AfD-Standpunkt: Mindestlohn beibehalten:

"Insbesondere erlaubt der Mindestlohn eine Existenz jenseits der Armutsgrenze und die Finanzierung einer, wenn auch bescheidenen, Altersversorgung, die ansonsten im Wege staatlicher Unterstützung von der Gesellschaft zu tragen wäre. Mindestlöhne verhindern somit die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung der Kosten."


Mein Kommentar:
* Irgendwie hat die AfD offensichtlich nicht mitgekriegt, was in den Ballungszentren mit den Lebenshaltungskosten (insbesondere den Mieten) geschehen ist!

Was nutzt mir ein Mindestlohneinkommen, wenn meine Miete so hoch ist, dass ich trotz Wohngeld kaum noch etwas zum Leben übrig habe?

Zur Altersversorgung: Die AfD sagt ja selbst, dass die "bescheiden" ausfällt, wenn man diese Art von Mindestlohn beziehen muss.
Das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Auch jetzt schon ist klar: Jemand, der 35-40 Jahre zum Mindestlohn gearbeitet hat, wird trotzdem eine Rente unter dem Sozialhilfeniveau erhalten!!!
Von wegen auskömmlich. Man hat 40 Jahre Vollzeit gearbeitet und muss als Bittsteller zu einem Amt, um Hilfe zum Leben zu beantragen und muss sich für den Rest des Lebens für diese Ämter gläsern machen!!!

Die von der Politik geforderte private Zusatzvorsorge (Zusatz-Rente) ist natürlich unter Mindestlohn-Bedingungen ebenfalls unmöglich.

Bzw., was nutzt mir eine privat bezahlte Zusatzrenten-Versicherung, wenn die mir im Falle von *Transferleistungsbezug (Grundsicherung ...) im Rentenalter, ganz oder in großen Teilen (als Einkommen!) wieder abgezogen wird???

Diese Praxis galt (meine ich) bis 2018?

Jetzt hat man ja dolle 100 Euro Freibetrag als Grundsicherungsbezieher*in und muss sich nur für den Riesterrentenbetrag, der diese 100 Euro übersteigt 30% auf die Grundsicherung anrechnen lassen.
Aber, es kann natürlich jederzeit - weil halt die Kassen leer sind etc. - ein neues Gesetz erlassen werden, um das Angesparte des kleinen Mannes wieder zu schröpfen.



* Die 'Riester-Rente' (benannt nach dem ehemaligen Finanzminister Walter Riester unter Rot-Grün) hat zahlreiche Proteste erzeugt:

"Vor 20 Jahren wurde der Weg freigemacht für die Riester-Rente.

Verbraucherinnen und Verbraucher sollen seitdem ergänzend für das Alter vorsorgen und erhalten dafür staatliche Zuschüsse.

Von denen profitieren wegen der hohen Kosten der Riester-Rente jedoch nicht vorrangig die Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern die Versicherungsunternehmen und deren Vertriebe.

Eine Verbraucherallianz

   Bund der Versicherten,
   Bürgerbewegung Finanzwende
   und Verbraucherzentrale Bundesverband

tritt dafür ein, dass die Riester-Vorsorge beendet und damit der Weg frei wird für einen grundlegenden Neuanfang."

 Quelle: https://www.vzbv.de/termine/ einladung-zur-aktion-stoppt-die-riester-rente
(Stand: 11.Jun.2021) (vzbv = Verbraucherzentrale Bundesverband)




 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)

#AfD-Standpunkt: "Aktivierende Grundsicherung - Arbeit, die sich lohnt:"

" Die AfD will eine 'Aktivierende Grundsicherung' als Alternative zum Arbeitslosengeld II (sogenanntes 'Hartz IV'). Das erzielte Einkommen soll nicht wie bisher vollständig mit dem Unterstützungsbetrag verrechnet werden. Stattdessen verbleibt dem Erwerbstätigen stets ein spürbarer Anteil des eigenen Verdienstes. Dadurch entstehen Arbeitsanreize. Wer arbeitet, wird auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung haben als derjenige, der nicht arbeitet, aber arbeitsfähig ist (Lohnabstandsgebot). Missbrauchsmöglichkeiten sind auszuschließen. "

Mein Kommentar: Doppelt angeschmiert sind dann immer noch diejenigen, die Grundsicherung (Sozialhilfe) beziehen.

** Stimmt, man darf schon als Grundsicherungsempfänger etwas dazu verdienen. Aber: 70% der Einnahmen (Stand 2021) werden direkt auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet (und das vom 1. Euro an!!!).

Ich glaube dass damit sehr deutlich der Wille der AfD, aber auch der Politik zu erkennen ist, dass Grundsicherungsempfänger kein Zusatzeinkommen haben sollen!

Was dies (vor allem) über einen langen Zeitraum für viele Betroffene bedeuten wird, kann sich ja jeder einmal ausmalen. Ich gehöre 'mal wieder auch zu dieser Gruppe ...

* Siehe auch das für viele Bibel-Leser bisher vielleicht noch unbekannte "Buch Müntefering": "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!" (aus dem Jahre des Herrn: 2006) :).






 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)
#AfD-Standpunkt: "Familien stärken und fördern"

"Die AfD bekennt sich zur Familie als Keimzelle unserer Gesellschaft. Sie besteht aus Vater, Mutter und Kindern.

Familie bedeutet Sicherheit, Obhut, Heimat, Liebe und Glück. Dieses Werte- und Bezugssystem wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Von linksgrüner Seite jedoch wird die Institution Familie aus ideologischer Motivation heraus diskreditiert, um sie durch andere Leitbilder zu ersetzen.

Wir fordern dagegen die Wiederherstellung des grundgesetzlich garantierten, besonderen Schutzes der Familie."

Mein Kommentar:
* Die "AfD-Familie" derartig rückwärtsgewandt und vorbei an der Lebenswirklichkeit so vieler Menschen in Deutschland als alleingültig zu definieren ist schon ein starkes Stück Ignoranz.

* Siehe: Patchwork-Familien, Alleinerziehende mit Kindern, gleichgeschlechtliche Paare.
Die Formen sind heutzutage durch unsere Lebensbedingungen folgerichtig sehr vielfältig.

Beispiele:

"
Legitimierende Stieffamilien, um einem unehelichen Kind "einen Vater zu geben".
Wiederbelebte Stieffamilien: Wiederheirat nach Tod eines Elternteils.
Wiederversammelte Stieffamilien: Wiederheirat nach Scheidung, mit den Untergruppen.
Liebesheirat (Love Match), wenn der Stiefelternteil der Scheidungsgrund war, also ohne dass es eine Zwischenphase des Alleinerziehens gegeben hat.
Freie Wahl (Free Choice), wenn eine Phase des Alleinerziehens vorausging.
Erleichterung (Convenience), wenn die Heirat eher aus sachlichen Überlegungen bei Problemen entstand (Ernährer oder Mutter gesucht).
Zusammengesetzte Stieffamilien: Heirat, bei der beide Partner Kinder aus früheren Beziehungen mitbringen.
"

 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stieffamilien (Stand: 28.Mai 2021)




 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)
#AfD-Standpunkt: "Dem Klimawandel positiv begegnen"

"Das Ziel der Bundesregierung, die CO2-Emissionen faktisch auf null zu senken, führt zu einem radikalen Umbau von Industrie und Gesellschaft (Die Große Transformation / The Great Reset) und bedroht unsere Freiheit in einem immer beängstigenderen Ausmaß. Die AfD lehnt dieses Ziel und den damit verbundenen Gesellschaftsumbau ab.

Klima, Energie, Technik und Digitalisierung

Begründet wird der radikale Umbau von Industrie und Gesellschaft mit der Behauptung, dass durch eine Dekarbonisierung, also den Verzicht auf die Nutzung von Kohle, Öl und Gas, eine vom Menschen gemachte "Klimakatastrophe" noch verhindert werden könne. Wir halten diese These und die daraus abgeleiteten Maßnahmen für falsch.

Das Spurengas CO2 ist als Voraussetzung für alles Leben unverzichtbar. Der Anstieg der Konzentration von CO2 in der Atmosphäre hat in den letzten Jahrzehnten zu einem Ergrünen der Erde beigetragen.

Niemand streitet die jüngste globale Erwärmung ab. Die AfD bezweifelt aber, dass diese nur negative Folgen hat. Statt einen aussichtslosen Kampf gegen den Wandel des Klimas zu führen, sollten wir uns an die veränderten Bedingungen anpassen, so wie es Pflanzen und Tiere auch tun. Die Menschheitsgeschichte belegt, dass Warmzeiten immer zu einer Blüte des Lebens und der Kulturen führten, während Kaltzeiten mit Not, Hunger und Kriegen verbunden waren.

Es ist bis heute nicht nachgewiesen, dass der Mensch, insbesondere die Industrie, für den Wandel des Klimas maßgeblich verantwortlich ist.

Die jüngste Erwärmung liegt im Bereich natürlicher Klimaschwankungen, wie wir sie auch aus der vorindustriellen Vergangenheit kennen."

"Kernforderungen zur Klimapolitik

Das Klima kann keinen durch den Menschen postulierten und schon gar nicht garantierten Bestandsschutz haben. Das Klima ist per se nicht schutzfähig."


Mein Kommentar:
* Au, weia!

Die AfD sieht also unser aller Freiheit durch den Versuch der Bundesregierung bedroht, die CO2-Emissionen Deutschlands auf Null zu senken.

Es wundert mich, dass die AfD an dieser Stelle nicht auch in's Gefecht wirft, dass der CO2-Ausstoß Deutschlands ja "nur" ca. 2% des weltweiten Ausstoßes ausmacht.

Aber es kommt (laut AfD) ja noch viel schlimmer, denn dieses Vorhaben (den CO2-Ausstoß in unserer Republik auf Null zu senken) "... führt unweigerlich zu einem radikalen Umbau von Industrie und Gesellschaft (Die Große Transformation / The Great Reset) und bedroht unsere Freiheit in einem immer beängstigenderen Ausmaß."

Vielen Dank für das eigentliche Stichwort "AfD-Freiheit"!


* Vorsicht Satire! *:

AfD-Freiheit meint also: die Freiheit von jeglicher Verantwortung gegenüber "Anderen" und natürlich auch der Umwelt, den weltweiten wissenschaftlichen Erkenntnissen, dem gesunden Menschenverstand etc., etc.

Wer sind denn eigentlich diese "Anderen"?

x. Die, die nicht hierhergehören.
x. Die, die nicht so denken wie "Wir".
x. Die, die halt nicht so sind wie "Wir".
x. Die, die nicht unsere Sprache sprechen.
x. Die, die nicht jetzt leben, sondern vielleicht später einmal.

x. Die, die auch nicht so klug sind wie "Wir" - sonst würden sie ja so denken wie "Wir" und hier leben wie "Wir".

x. Die "Anderen", die Habenichtse", die "Uns" 'was wegnehmen wollen (die Frauen, die Wohnungen, den Wohlstand, die Sozialleistungen ...).

x. Die, denen das was "Wir" haben einfach nicht zusteht ("Wir" haben dafür schließlich hart gearbeitet (außer vielleicht denjenigen, die reichlich geerbt haben; oder denjenigen, die ihr Geld vor allem an der Börse quasi im Schlaf "verdienen" (Aktienpaketeinhaber); oder denjenigen, die durch die gute alte Ausbeutung der Lohnabhängigen reich sind; oder den rein renditeorientierten Wohnungsbaugesellschaften ...?),

und vor allem aber, weil sie halt die "Anderen" sind.

Aber die "Anderen", sind auch noch weitere Leute:

"Wir mit der AfD-Freiheit", wir "Wirs" haben nämlich auch keine Verantwortung gegenüber unseren eigenen Kindern, unseren Enkeln!

"Wir" nehmen uns einfach, was "Wir" noch kriegen können von diesem schon so ausgebeuteten Planeten. Sollen die nach "Uns" kommen, doch sehen, wie sie zurechtkommen.

    "Uns", die "Wir" die AfD-Freiheit lieben, hat auch keiner 'was geschenkt! - gut,
  • vom gottgewollten Geburtsrecht (hier in Europa geboren worden zu sein) einmal abgesehen
  • und das mit der hellen Haut
  • und das mit dem "kein: Krieg (seit 7 Jahrzehnten),
  • keine: Hungersnot,
  • kein: Massensterben durch extrem schlechte medizinische Versorgung,
  • keine: Massen-Obdachlosigkeit,
  • keine: immer wiederkehrenden millionenfachen Fluchtbewegungen vor Naturkatastrophen und bewaffneten Auseinandersetzungen
  • ...
Na ja, eben nur das, sonst aber nichts.

Ja genau und hier noch einmal ein offenes Bekenntnis, warum "Wir" die AfD so lieben:

Sie macht "Uns" kein schlechtes Gewissen, wegen unserer Lebensweise mit: subventioniertem Fleisch soviel man will; überhaupt konsumieren, was der Geldbeutel und die weltweiten Lieferketten hergeben; abartig hohem CO2-Ausstoß durch Fernflugverkehr, Kreuzfahrten (weil es im Lande Ganz-Weit-Weg soooo schön ist); dem Ressourcenverbrauch des Planeten auf "Teufel komm raus" ...

* Da finde ich am allerbesten den "Das Klima geht kaputt"-Katastrophentourismus: mit möglichst vielen Kreuzfahrtschiffen (mit ordentlich viel CO2-Ausstoß die Polkappen zum Schmelzen bringen) und dann schön dicht 'ran an die schmelzenden Polkappen und dann feste Handyvideos davon machen ...

In wenigen Jahren (wenn das Schmelzen der Polkappen so weiter geht) können "Wir" dann Teile oder ganz Holland mit dem Boot befahren und machen prima Katastrophenvideos von den Städten, die dann direkt nicht am, sondern im Meer liegen (Hamburg, Bremerhaven, Kiel, Cuxhaven ...).

Was "Wir" natürlich gerne hören:

Die AfD bestärkt "Uns" darin, dass "Wir" das Recht haben auf "Unsere" Lebensweise (auch auf Kosten Anderer).

Sie sagt "Uns" immer wieder: Nein, "Du" hast recht, "Du" brauchst Dich nicht einzuschränken. "Du" hast ein Recht darauf mit "Deiner" dicken 2-Tonnen-SUV-Schleuder mit den anderen 48,25 Mio. (Statist. Bundesamt: 2020) zugelassenen PKW im Dauer-Stau zu stehen und dort am lautesten von allen Gas zu geben.

Die AfD erklärt "Uns" auch netterweise, dass "Wir" nicht irgendwie mitschuldig sind an der permanenten Klimaverschlechterung durch "Unser" Verhalten. Nein, das Klima verändert sich (laut AfD-Expertentum auch in dieser Zeit völlig Menschen-ungemacht) von ganz alleine und da kann man halt nichts gegen machen.

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Die AfD bewahrt uns auch vor der Konfrontation mit der Wahrheit, dass wir alle (permanent) in ständig wechselnden Rollen mal Täter und mal Opfer sind (im Handeln, aber auch unserem Nichthandel und Unterlassen).

Klar, jeder hasst es, Täter*in zu sein und verneint dies - oft sich mit Zähnen und Klauen (beim Erwischt werden) dagegen wehrend. Nicht selten nimmt dies im Alltagsleben absurde Züge an (etwa bei Verkehrskontrollen, bei offensichtlich unsachgemäßer Müllentsorgung (illegaler und asozialer Sperrmüllentsorgung)...).

Da tun mir immer die Polizisten und Polizistinnen und die anderen Ordnungskräfte leid, die sich hundert- und tausendfach immer die gleichen verblödeten Ausreden anhören müssen!

Wieder zurück zum Klima:

Wir sollen uns laut AfD sogar freuen, dass es so viel wärmer wird, denn: "... Die Menschheitsgeschichte belegt, dass Warmzeiten immer zu einer Blüte des Lebens und der Kulturen führten, während Kaltzeiten mit Not, Hunger und Kriegen verbunden waren ..."

Hier eine weitere Beruhigungspille à la AfD-Expertenteam:
" ... Das Spurengas CO2 ist als Voraussetzung für alles Leben unverzichtbar. Der Anstieg der Konzentration von CO2 in der Atmosphäre hat in den letzten Jahrzehnten zu einem Ergrünen der Erde beigetragen ..."

Siehst "Du", egal wie "Wir" der Erde zusetzen, es wirkt sich sogar positiv aus ...

Nein, es ist sogar noch besser: Je mehr CO2 wir Menschen durch unsere industriell und konsumistisch-ignorant geprägte Lebensweise produzieren, desto mehr wird die Erde ergrünen!!!

Da brauchen "Wir" uns ja um die Wiederaufforstung der grünen Lunge unserer Welt (den Regenwald etc.) gar nicht mehr kümmern. Das geht laut AfD ja von ganz alleine!

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Was diese wieder extrem rückwärtsgewandte Sichtweise und das völlige Ignorieren der wissenschaftlichen Fakten von Zehntausenden von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen auf unser Leben, die Gesellschaft und Ökologie für Auswirkungen haben können, kann man sich gar nicht schwarz genug ausmalen:

"Die AfD lehnt dieses Ziel [CO2-Ausstoß auf Null bringen] und den damit verbundenen Gesellschaftsumbau ab."

Verdummender populistisch und Fakten-resistenter geht's nimmer mehr!

Hier wird besonders deutlich, auf welche Gruppe der Wähler es die AfD besonders abgesehen hat.

Weiter so wie bisher, es wird sich alles schon von alleine regeln. Die Natur macht das schon ...

    Aber für die Ober-Populisten (die es ja nicht nötig haben, Lösungen für die zahlreichen uns direkt betreffenden und auch die weltweiten Probleme anzubieten), macht das natürlich Sinn: Eine offensichtlich große Gruppe von Wählern (siehe BTW 2017 und 2021), die ihnen zu Millionen zugeströmt sind, will ja offensichtlich solch beschwichtigende und ihr Leben (wenigstens für einen Moment) vereinfachenden Formeln:

  • "Wir" wollen keine Veränderungen: die machen uns Angst, die verunsichern, die tun ja immer weh ...

  • "Wir" wollen auf nichts verzichten, das tun "die Anderen" ja auch nicht ...

  • Der Klimawandel ist ja noch gar nicht bei "Uns" so richtig angekommen - also müssen "Wir" auch noch nichts dagegen tun
...

Leider gibt es bei der AfD keine Denkstrukturen, die sich bei einem großen Umbau auch die Möglichkeit einer besseren, sicheren Zukunft vorstellen können.

Nein, die AfD kann ja nur beim Geschäft mit der Angst (vor Veränderungen) bei ihren Wählern punkten.

Und, was meint das Wahlvolk und die Politik dazu:

Wir Wähler*innen sagen: Die Politik soll voran gehen ...

Die Poltiker*innen sagen: Wir warten darauf, dass der Wähler sich bewegt und äußert - wir riskieren doch nicht, abgestraft zu werden, weil wir vorgeprescht sind ...

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Hier 'mal etwas Positives:

Der große Umbau (z.B. bei den erneuerbaren Energien) bringt uns:

Unabhängigkeit vom Gas, vom Öl, von der Kohle - vor allem aus dem Ausland. Väterchen Putin und andere können uns dann nicht mehr so bei den Liefermengen, Preisen (wenn wir wiedermal allzusehr auf der Einhaltung der lästigen Menschenrechte in deren Ländern bestehen ...) unter Druck setzen.

Dezentral erzeugte, erneuerbare Energie bedeutet auch: schnelles Ausgleichen von Netzschwankungen, eine prima Ökobilanz, keine ungeliebten, teuren und elend langen Überlandtrassen zum Stromtransport.

Für die Energiespeicherung würde ich mir (weil ökologisch auch eine prima Lösung) noch viel mehr Pumpspeicherkraftwerke (wie in der Schweiz) sehr wünschen!

Wenn wirklich "jedes zweite?" Dach, "jede zweite?" Wand mit Solar-Elementen bestückt wird, könnte Strom irgendwann einmal so billig werden, dass sich das in den Geldbeuteln von allen Leuten sehr deutlich bemerkbar macht. * Weitere Systeme müssen natürlich noch hinzu kommen: Windenergie, Wasserstofftechnik, Geothermie ...

Die Massenproduktion auch dieser Mittel senkt natürlich enorm die Preise ...
Dies gilt natürlich auch für die Produktion von eAutos!!!

Was werden sich die großen Energie-Erzeuger Deutschlands (und natürlich auch weltweit!): E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall so alles an grünen Energiegewinnungs-Innovationen einfallen lassen, wenn sie mit der auch privaten Massenenergieerzeugung konkurieren müssen???

Ich glaube, dass diese Firmen nur so von ihren bloßen "Greenwashing-Kampagnen" zu einem echten Umschwenken auf die Gewinnung grüner Energie gebracht werden können.

* Natürlich sollen nicht alle Dächer, Wände mit Solar-Panelen bestückt werden. Einige (vor allem die Flachdächer sollten auch begrünt werden). Das bringt klimatisch (Abkühlung der Stadt im Sommer ...) eine Menge.

*** Und natürlich müssen auch diese Maßnahmen immer sozialverträglich organisiert sein. Es darf einfach nicht sein, dass Ärmere wegziehen müssen (wohin überhaupt, wenn die Mieten in den Ballungszentren überall schon so sozial völlig unverträglich hoch sind?). Auch nicht, weil die dringend notwendigen energetischen Modernisierungsmaßnahmen an Wohnhäusern durchgeführt werden.

Siehe dazu auch: Völkerwanderungen

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Wenn die Industrienation Deutschland und das Autoland Deutschland und das Exportland Deutschland etc. bei der Gewinnung grüner Energie vorbildlich und wirksam voranschreiten, stehen die Chancen sehr gut, dass die dann hier entwickelten Verfahren, Produkte auf der ganzen Welt eingesetzt werden!!!

Das ist für mich die Aufgabe schlechthin für das Land der Ingenieure.




 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)

#AfD-Standpunkt: "Schluss mit den unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen"

"Die Verunsicherung der Bürger mit willkürlichen Grenzwerten, nicht nachvollziehbaren Maßnahmen und Einschränkungen von Grundrechten durch Verwaltungsermächtigungen unter Umgehung der Parlamente sind für uns inakzeptabel.

Der Schwerpunkt freiwilliger Hygienemaßnahmen und Schutzbestimmungen muss auf gefährdeten Bevölkerungsgruppen liegen.

Das Tragen von Masken in Kindertagesstätten, Horten und Schulen lehnen wir ab.

Die unverhältnismäßigen Lockdown-Maßnahmen sind unverzüglich zu beenden.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske lehnen wir ab.

Eine verpflichtende Impfung (direkt und indirekt), Immunitätsausweise, sowie Tracking Apps oder sonstige Überwachungsmaßnahmen lehnen wir ab.

Wir wollen dafür sorgen, dass der öffentliche und wissenschaftliche Gesundheitspolitik Diskurs sowie die Achtung des Meinungspluralismus gewahrt bleiben.

Wir fordern die Rückkehr zu bewährten wissenschaftlichen Diagnosemethoden zur Feststellung einer Infektion. Ein Schnelltest- oder PCR-Test, der laut Entwickler und WHO allein nicht zum Infektionsnachweis geeignet ist und dessen Falschpositiv-Rate zu künstlich überhöhten Inzidenzwerten führt, darf nicht länger die Grundlage für Freiheitsbeschränkungen durch staatlich verordnete Lockdowns, Zugangsbeschränkungen und Quarantäne sein."

 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)

Kommentar zur AfD-Corona-Sicht:
Also, der "mündige Bürger" (nach AfD-Definiton) zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass er allein entscheidet, ob er ein extrem erhöhtes Risiko zur Ansteckung für sich und seine Familie, Freunde in Kauf nehmen will??? Und noch schlimmer, diese besondere Sorte Mensch à la AfD entscheidet auch noch alleine darüber, ob sie auch noch zahlreiche andere, fremde Menschen in Gefahr bringt, ansteckt, vielleicht sogar indirekt tötet???

Wir wissen doch alle, dass es Lifestyler und sonstige Fuzzies in rauen Mengen gibt, die sich selbst bei solch einer weltweiten Katastrophe wie in 2020/21 nicht entblöden, lautstark zu fordern, dass sie ein angeborenes? Recht haben nicht einschränkt zu werden in der Durchführung ihres ach so wohlverdienten Lebensstils.
Beispiele: Ischgl (in Tirol), Kreuzfahrtschiffe, Teile der Querdenker und Pegida, Corona-Leugner, der Massen-Ansturm deutscher "Shopping-Williger" am 01.Mai 2021 auf grenznahe Städte (wie: Enschede, Heerlen, Maastricht, Venlo und Roermond) unseres Nachbarlandes Holland, weil dort die Geschäfte geöffnet waren.

Impflicht bei einer derartigen Bedrohungslage wie einer Pandemie mit langer Dauer und hohen Todeszahlen: JA!

* In Sachen Corona darf, muss der Staat regulierend eingreifen, denn es wird immer eine Gruppe (sei es Leugner von Tatsachen (die Klimakatastrophe ist menschengemacht | gefährliche Viren gibt es doch - auch wenn man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann | Fliegen ist schädlich für die Ozonschicht | Corona ist sehr ansteckend ...), Verunsicherte, Überängstliche und "Verpeilte") geben, die ihre Angst, Bequemlichkeit, Ignoranz und eben auch ihr Lifestyle -Genussverhalten über das Gemeinwohl setzen werden.

Hier ist der Schutz der Allgemeinheit dass gegenüber dem grundgesetzlich garantierten Recht auf Selbstentfaltung und Freiheit des Einzelnen höherwertige Gut, da ja eben dieses Gut (das selbstredend für alle gilt!) von Ignoranten, Lifestylern etc. ('natürlich' für die anderen) stumpf *negiert wird.

* Dazu ist leider traurige Wahrheit, dass diejenigen Corona-Patienten und -Patientinnen mit einem schweren Verlauf der Krankheit (die also auf einer Intensivstation liegen etc.) in den meisten Fällen ungeimpft sind!!!

ZDF-online sprach am 20.Aug.2021 sogar von über 90% (in bestimmten Bereichen)!

Ich empfehle jedem Impfgegner, jeder Impfgegnerin und jedem Impfleugner und jeder Impfleugnerin etc. eine echte Arbeitsschicht auf einer Corona-Intensivstation mitzumachen und dazu Gespräche mit den Ärzten und allen anderen Kräften dort zu führen!!!

IMPFPFLICHT gegen MASERN:
* Bei Wikipedia steht zum Stichwort "Masern": "Die Änderung [hin zur bundesweiten Impfpflicht!] trat am 1. März 2020 in Kraft. Die verpflichteten Personen müssen danach einen nach den Empfehlungen der STIKO ausreichenden Impfschutz gegen Masern oder eine durch eine Masernerkrankung erlangte Immunität gegen Masern aufweisen."

ABLEHNUNG einer IMPFPFLICHT gegen CORONA:
* Man sollte als Impfskeptiker*in etc. einfach einmal die Impfpflicht gegen Masern (mit der doch recht überschaubaren Anzahl von schweren Verläufen - so gibt es doch kaum Todesfälle!) mit den fast 100.000 Todesfällen (zw. 2020 und Ende 2021) im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion (nur in Deutschland!) vergleichen. Die USA haben jetzt schon 750.000 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im gleichen Zeitraum.



 Quelle: Partei-Programm der AfD (10/11.Apr.2021)

#AfD-Standpunkt: xxx"Jeglichen Familiennachzug für Flüchtlinge komplett auszuschließen."

#AfD-Standpunkt: xxx"Austritt Deutschlands aus der EU und aus der Euro-Währung"
#AfD-Standpunkt: xxxDeutsche Grenzen schützen:
"Die Alternative für Deutschland betrachtet den bloßen Schutz der europäischen Außengrenzen als unzureichend und fordert den Aufbau eines flächendeckenden deutschen Grenzschutzes unter dem Dach der Bundespolizei. An Deutschlands Außengrenzen sollen wieder betriebsbereite Grenzübergangsstellen bereitstehen."

#AfD-Standpunkt: xxxKeine europäische Armee:
"Gemeinsame europäische Streitkräfte lehnt die AfD ab und hält an einer umfassend befähigten Bundeswehr als Eckpfeiler deutscher Souveränität fest."


      Das "Goldene Kalb"          

Den beiden 'ehemaligen'? Volksparteien: CDU/CSU und SPD wird nun schmerzlichst bewusst, was sie beide mit ihrem 'alternativlosen' Tanz um das 'Goldene Kalb' ('die Mitte' der Gesellschaft) und ihrer jetzigen selbstverursachten Identitätslosigkeit angerichtet haben.



      Die Grünen haben es doch (zumindest in Ansätzen) vorgemacht!      

Dass die Wähler*innen sich gerade heute Parteien wünschen, die ihr Fähnchen nicht ständig nach irgendeinem populistischen Windhauch ausrichten, sieht man deutlich an dem anhaltenden Erfolg von "Bündnis 90 / Die Grünen". Seit 2002 haben sie bei den BT-Wahlen immer über 8% geholt und sind entgegen SPD und CDU nicht geschrumpft! Und sie haben die Anzahl der Mitglieder stetig und deutlich ausbauen können.

Siehe: Mitgliederschwund der 'bürgerlichen Parteien'.

* Allerdings fehlt auch bei den Grünen (die ja gemeinhin als die "Partei der Lehrer", sprich der Besserverdienden, verstanden wird), die konsequente Vertretung derjenigen, die keine Stimme mehr haben oder aus Resignation Verstummten: den Abermillionen Verlierern unseres jetzigen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems.



      Bezahlte Arbeit für die Masse wird zu einem Auslauf-Modell:      

Bezahlte Arbeit wird durch Automatisierung und extrem fortschreitende Computerisierung und der für den Menschen, den ganzen Planeten irrwitzigen turbo-kapitalistischen Eigendynamik (höher, schneller, weiter, billiger, ständig für alle alles verfügbar halten, immer noch mehr Ressourcen verbrauchen, Wachstum, Wachstum ...) + einiger Globalisierungseffekte immer weiter und schneller reduziert.


*Film-Tipp: Sehen Sie sich einmal den auf einem Comic basierenden Film: "Snowpiercer" an: (Land: Südkorea | Jahr: 2013 | R: Bong Joon Ho | D: John Hurt, Chris Evans, Jamie Bell, Tilda Swinton).

Der Film ist eine einzige leicht übertragbare geharnischte Kritik am Turbo-Kapitalismus!

* Leider hat der Film (m.M.n.) zu viele Szenen mit ausufernder Gewalt.


*Wichtiger Film-Tipp: "Soylent Green": (Land: USA | Jahr: 1973 | R: Richard Fleischer | D: Charlton Heston, Edward G. Robinson, Joseph Cotton ...) Autor der Romanvorlage ('New York 1999' auch: 'Make room! Make room!'): Harry Harrison.

Der Film zeigt eine Welt der Zukunft, in der die Menschen furchtbar dicht gedrängt in Ballungszentren und bei ständig großer Hitze leben müssen und ihre Ernährung ausschließlich durch kleine Proteinriegel, 'Soylent Green' genannt, erfolgt.

Nur die Elite kann sich noch richtiges Essen erlauben.

Zum Schluss des Films wird darüber aufgeklärt, was 'Soylent Green' wirklich ist.


Alle Berufe, die wenig Ausbildung brauchen und/oder sich computerisieren bzw. automatisieren lassen, sind davon bedroht 'auszusterben'.

Was aber geschieht dann mit den vielleicht 80 oder 90% Menschen ohne bezahlte Arbeit???
Wie sollen sie alle versorgt werden (Wohnung, Lebensmittel ...)?
Wie sollen sie beschäftigt werden? Schließlich definieren wir uns alle noch über (bezahlte!) Arbeit!
Wie sollen sie alle angemessen am sozio-kulturellen Leben teilhaben können?




Automaten & Computer_KI

(Beispiele für Berufe, die wegfallen werden):

Verkehrswesen: 'Autonomes Fahren': Fahrer*innen von: Taxis, Bussen, LKWs, Müllwagen, Lieferfahrzeugen aller Art ...
Lagerwesen: Lageristen*innen, Versandangestellte ... Büroberufe: 'Lernende Software': Buchhalter*innen ...
Beispiele: Büroberufe: auch Software zur Erkennung und Verarbeitung natürlicher (gesprochener) Sprache: Menschen in Call-Centern, Übersetzer*innen, Sekretär*innen, Bankangestellte, alle Informationen gebenden Dienstleister*innen, Verkäufer*innen ...


Automatisierung Beispiel 1: (Sprecher bei der Bahn)
Zufällig ist mir ein hochaktuelles Beispiel für den Wegfall einer Sprecher-Tätigkeit für eine große Gruppe derjenigen Menschen, die über die Lautsprecher in Bahnhöfen Durchsagen gemacht haben im TV aufgefallen (Sendetermin ungefähr: Anfang Januar 2020, der Sendeplatz ist mir entfallen):

Die deutsche Bahn hat einen Wettbewerb unter professionellen Sprecher*innen gestartet. Der Gewinner (ein Mann) hatte die am besten über die Lautsprecher (trotz aller Nebengeräusche eines Bahnhofs) verstehbare Stimme.
Sein "Gewinn": Er durfte einige Stunden kurze Sätze und vor allem einzelne Worte in ein Computersystem sprechen. Diese Vokabeln werden nun von einer intelligenten Software zu ganzen Sätzen, eben den benötigten Ansagetexten zusammengefügt.
Eine Person hat also in wenigen Stunden alle nötigen Vokabeln geliefert, die via eines Algorithmus dann die Arbeit von hunderten oder tausenden Menschen auf Dauer ersetzt.

Hier wird schon einmal angedeutet, dass einer der letzten Bastionen (die natürliche Sprache) ebenfalls (durch KI, sprich pfiffige Computer-Programme) bald fällt: Die Mensch zu Mensch Kommunikation in: Call-Centern, Informationssystemen ... wird immer mehr automatisiert werden! Der Mensch macht sich immer überflüssiger!


Automatisierung Beispiel 2: (Drahtfabrik)
Gerade ist mir noch (ein schon älteres) Beispiel für extreme Automatisierung wieder eingefallen:

Ich glaube es ging um eine Draht-Fabrik.
Vor wenigen Jahrzehnten arbeiteten dort 5.000 (Fünftausend) Menschen.
Heute arbeiten dort noch 5 (Fünf) und die Produktivität ist gleichzeitig um mehrere 100% gestiegen!



Automatisierung Beispiel 3: (Hornbach)
Beim Baumarkt Hornbach werden schon seit geraumer Zeit (2019?) Selbstbedienungs-Scankassen eingesetzt.
Der Kunde scannt hierbei selbst seine Waren und bezahlt sie an einem Automaten.

* Selbstredend wird das nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die nächste Stufe wird wohl sein, dass die Waren im Einkaufswagen automatisch an der Kasse gescannt werden und dass der zu zahlende Betrag dann direkt vom Giro-Konto etc. des Kunden, der Kundin abgebucht wird!


Automatisierung Beispiel 4: (Aldi)
Computer-Bild-Online vermeldete in einem Artikel von Rainer Schuldt am 23.Aug.2021 folgendes:

"Langes Anstehen an der Kasse gibt es bald bei Aldi womöglich nicht mehr. Der Discounter probiert einen intelligenten Einkaufswagen aus."

Mit einem KI-Aufsatz mit Kameras checkt das System die in den Wagen gelegten Waren (auch wieder herausgenommene!) und generiert daraus die Rechnung. Diese wird beim Verlassen des Marktes an einem Terminal per Karte bezahlt.

Aldi braucht also nur noch einen "Wachhund", der aufpasst, dass auch brav mit der Karte bezahlt wird.

Die dann ehemaligen Verkäufer*innen müssen sich, bis auf ein paar, die noch im Verkauf und Lager Kisten und Büchsen stapeln "dürfen", trollen (sicherlich hin zum Arbeitsamt ...).

Ich denke diese Liste lässt sich noch beliebig fortführen ... Für mich ist die Tendenz mehr als eindeutig: Ende Gelände für bezahlte Arbeit für die Masse der Bevölkerung ...


Störfaktor Mensch:
*** Folgerichtig (nach "seiner" Logik) beseitigt der Kapitalismus (und natürlich auch immer rasanter) den Störfaktor Mensch aus den (im kapitalistischen Sinne!) sehr *stringenten Gewinn- und Effizienzmaximierungsstrategien.


*Kleiner Witz zum Thema Störfaktor Mensch: Bei einem Streit welches Land (System) die besten Maschinen herstellt, gewann folgendes Gerät:

Eine Maschine macht wirklich alles perfekt: Sie pflügt, pflanzt dann Kartoffeln, versorgt sie mit allen Nährstoffen, erntet sie ab, säubert sie, schält sie, kocht sie und frisst sie dann auf!

* Sehr schön an diesem Witz finde ich die Absurdität (von der gute Witze natürlich leben), dass irgendjemand auf die Idee kommt, eine Maschine zu bauen, deren "Sinn" es offensichtlich ist, etwas mit großem Aufwand zu produzieren und das Produzierte schlussendlich nicht nutzbar zu machen, sondern es stattdessen gleich wieder zu vernichten!

Ich sehe in unserem Wirtschaftssystem (des höher, schneller, weiter, mehr Wachstum, mehr Konsum, alles immer sofort und jederzeit in beliebiger Menge und zu dem geringsten Preis zur Verfügung zu haben ... plus dem sehr, sehr merkwürdigen Überfluss- oder Überdruss?-Lifestyle-Verhalten) durchaus Parallelen zu diesem Verhalten dazu:

Waren werden in Unmengen vernichtet, um etwa die Verkaufspreise stabil zu halten (Textilindustrie, Lebensmittelbranche ...). Es gehört zum Teil zum "Lifestyle" Textilien zu kaufen, die an bestimmten Stellen mit Absicht massiv beschädigt, bzw. zerstört hergestellt worden sind (siehe: Hosen (Jeans ...)).

Dieser "Fetzenlook" verhöhnt geradezu diejenigen Menschen auf der ganzen Welt, die so arm sind, dass sie ganz und gar unstylische, weil "tatsächliche" Lumpen tragen müssen ...

* Und so absurd finde ich den Supermaschinen-Witz auch gar nicht mehr, weil ich mir in vielleicht 2 - 3 Generationen sehr wohl vorstellen kann, dass (wenn das neoliberal-Turbo-kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem so sinnentleert und menschenverachtend brutal beibehalten wird!) kaum mehr jemand da ist, der das was produziert wird, noch kaufen kann.

Schlicht deswegen, weil die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung kein Einkommen in ausreichender Höhe haben wird ...

Siehe dazu den Artikel: das herannahende Ende der bezahlten Arbeit:


      Das herannahende Ende der bezahlten Arbeit      
           (Chance für eine neue Gesellschaftsform:)

Das herannahende Ende der bezahlten Arbeit bietet aber auch (endlich) die Möglichkeit zum Umdenken:

Weg vom turbo-kapitalistischen "Wachstum!, Wachstum!" und "Ich-Ich-Ich-Und-Nach-Mir-Die-Sintflut-System" hin zum sozialen und solidarischen Wir!

Sprich: Eine Neu-Bewertung aller Arbeit (auch gerade der unbezahlten bzw. schlecht bezahlten!) muss schnellstens her - besonders der sozialen Arbeit: Kindererziehung, Kranken- und Altenpflege, Polizei, Feuerwehr etc. in Cent und Euro - vor allem aber und sofort via einer besonderen Wertschätzung in den Köpfen aller!!!

Ebenfalls müssen alle *ökologischen Aspekte und die weltweite (jetzt auch menschengemachte!) Klimaveränderung in unser Denken und Handeln angemessen einbezogen werden.

Siehe dazu auch Literatur von Prof. Butterwegge!

Stichwort: demographische Entwicklung

Die demographische Entwicklung unseres Landes sollte uns ebenfalls zu einem Umdenken auf breiter Front bewegen.
Neben den bekannten Folgen der sich langsam aber sicher umkehrenden Pyramide (in naher Zukunft mit der Spitze unten!): Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Altersstruktur Alterspyramide (D, 2020): xxxx
  • Damit zusammenhängend ist z.B. auch der Aspekt der immer geringer werdenden Aufstiegschancen etwa in einem Betrieb wichtig. Siehe auch die Problematik, dass Deutschland schon seit langem ein Land ist, das einen gesellschaftlichen Aufstieg (vor allem, wenn man von ganz unten kommt) sehr schwierig, bis unmöglich macht:
    Maurer, Marco "Du bleibst was du bist", 2015.



      Sofort Gedanken machen über eine gerechtere Verteilung!:      

Wir sind gut beraten, wenn wir uns sofort und auf breiter Front Gedanken darüber machen, wie die Zukunft unserer Gesellschaft aussehen könnte. Die *Akzelerationisten machen es schon vor.

Hauptpunkte des Akzelerationismus sind: eine gerechtere Verteilung des von allen Erwirtschafteten und die Beschleunigung der Automatisierung!





      "Watch your language!":      

"Sprache ist verräterisch", heißt es so treffend. Ich meine, sie wird auch gerne noch hinterlistig missbraucht. Gerade auch die Politik, und die neoliberalen Kräfte sind da sehr einfallsreich. Hier sollte man wo immer es geht gegensteuern.

Kleine sprachliche Wunschliste:

Nicht nutzen sollte man die Begriffe: Asylanten, Migranten.
Denken Sie an ähnlich klingende Vokabeln mit der Endung: anten: Spekulanten, Querulanten ...
Die sind alle sehr negativ besetzt!!! Genau dies haben die Wortschöpfer von: Ayslant(en) ... sicherlich im Sinn gehabt.

Alternativen?: Ayslsuchende ...

Vielleicht achten Sie einmal in TV-Sendungen (auch gerade in Nachrichtensendungen!) darauf, dass selbst ausgebildete Sprecher*innen diese negativen Bezeichnungen wie selbstverständlich nutzen. Dies zeigt mir, wie tief solche *Neologismen mit gewollt negativer Bedeutung schon verwurzelt sind ...

Selbstredend verbietet es sich auch, die zum Teil wirklich geschmacklosen, verhöhnenden und/oder menschenverachtenden Unwörter (siehe: Dudenredaktion) gegen die betreffenden Menschen oder Situationen etc. einzusetzen.

Die aufgeführten Unworte des Jahres (oftmals Versuche für verschleiernde, beschönigende Umschreibungen = Euphemismen) sind nur die Spitze des Eisberges. Jedes Jahr tritt eine große Anzahl von herablassenden, ignoranten, situations- und menschenverachtenden, die eigentlichen Absichten verschleiernden Vokabeln vor allem aus der neoliberalen Ecke (Wirtschaft und Politik) - unterstützt aber auch von vielen Medien (Zeitungen, Zeitschriften, TV ...) auf den Plan.

Entsprechend ausgerichtete Vereinigungen (etwa der extremen Rechten) und/oder einfach nur ausgemachte Dummbeutel tragen kräftig ihr Teil zur ausufernden 'Kultur' dieser speziellen 'Begriffsneuschöpfungen' im Umfeld des Neoliberalismus bei.

(UdJ = Unwort des Jahres):

Rückführungspatenschaft und Corona-Diktatur (UdJ: 2020),
Klimahysterie (UdJ: 2019),
Anti-Abschiebe-Industrie (UdJ: 2018 Begriff von Minister Dobrindt),
Alternative Fakten (UdJ: 2017) (aus dem Trump-Umfeld. Wieder so ein Totschlag-"Argument"),
Gutmensch (UdJ: 2016) (Menschen, die mitfühlend und hilfsbereit sind, sind danach: naiv, dämlich ...),
Lügenpresse (UdJ: 2015) (schon die Nazis haben mit diesem Begriff Propaganda gemacht und ihn wie heute als Totschlag-"Argument" genutzt!),
Sozialtourismus (UdJ: 2014) (Hier wird Menschen, die vor Kriegen, Hungerkatastrophen etc. fliehen unterstellt, dass sie aus Jux und Dollerei ihr Land, ihren Kulturkreis verlassen und für sich und ihre Familien ein "Luxusleben" von der deutschen Sozialhilfe als "Sozialschmarotzer" erhoffen),
Döner-Morde (UdJ: 2013) (Hier wurde (auch von der Polizei!) jahrelang unterstellt, dass es sich um Morde innerhalb des "Ausländer-Milieus" (etwa von rivalisierenden Banden) handelte. Tatsächlich waren aber viele dieser Morde das Werk der NSU: (Böhnhardt, Mundlos und Schäpe) und einiger Zuträger (Informationsbeschaffer, Waffenbesorger, Auskundschafter geeigneter Opfer in verschiedenen Städten ...)
Entlassungsproduktivität (UdJ: 2015) = (erwirtschafteter 'Gewinn' eines Unternehmens, der sich auch aus der Tatsache ableitet, dass Mitarbeiter in großem Stil entlassen werden),
Rentnerschwemme (UdJ: 1996) (Kein Wort davon, dass diese Menschen ihr Leben lang Steuern und Sozialabgaben geleistet haben).
Vorsicht Zynismus: Nein, diese Leute sind jetzt "Unproduktive", "eine Belastung" und dies auch noch in so großer Zahl: einfach nur widerlich. Gegen die hilft ja nur noch "Sozialverträgliches Frühableben!" (UdJ: 1998) ... ,

* Man kann bei all' diesen Begriffen gut erkennen, dass es einfach fast jede Gesellschaftsgruppe treffen kann (auffällig häufig sind es aber die Schwächeren). Wen es trifft, dass ist wohl nur vom "Zeitgeist" und/oder davon abhängig, wer sich nach der Auffassung der Meinungsmacher und Entscheider gerade besonders dazu eignet auf dem Altar der jeweilig geltenden politischen *Opportunität geopfert zu werden?! Sprich: womit man am besten Stimmung machen kann gegen eine Gruppe von "Asozialen" etc.

*** Hier kommt natürlich sofort die Frage danach auf, warum denn Wirtschaft, Politik, ... solche Hexenjagden nicht nur bejahen, sondern befördern?
In diesem Fall ist die Antwort wohl sehr naheliegend. Es war die Zeit des radikalsten Sozialabbaus, den diese Republik je erlebt hat. Stichwort: Agenda 2010.

Die Regierung Schröder (SPD) war also extremst scharf darauf, den "Schwarzen Peter" (wer ist schuld an dieser ganzen Misere?) mit zahlreichen Abwehrversuchen immer wieder bei anderen Gruppen (natürlich nicht in der Politik ...) entdecken zu lassen.

Superminister Clement (Clement hatte 3 Ministersessel gleichzeitig!) hat ihm damals tatkräftigst dabei geholfen:

Unter folgendem Titel: "Vorrang für die Anständigen - Gegen Missbrauch, "Abzocke" und Selbstbedienung im Sozialstaat", einer PDF-Datei aus dem Jahr 2005, kriegt der Leser knallhart serviert, wo die Arbeitslosen insgesamt von der Politik einsortiert werden: Generalverdacht gegen alle Armen.

Da ist es natürlich wieder sehr hilfreich, wenn man des Volkes gerechten Zorn -immer wieder gern' kundgetan per "Öffentlicher Meinung" z.B. auf all' die Unproduktiven (aber bitte nur in den unteren sozialen Rängen!) lenkt.

Also, z.B. auf eine Gruppe (von "Sozialschmarotzern"), die "nix tut", "faulenzt" und "sich *alimentieren lässt": Sozialhilfeempfänger, Hartz IV-Empfänger, Flüchtlinge, Rentner (am besten mit Grundsicherung) ...

Und, Mitgefühl und irgendwelche solidarischen Gefühlsduseleien und gar eine differenzierte Betrachtungsweise (wer aus dieser Gruppe ist überhaupt arbeitsfähig ...) sind für die angesagten Hexenjagden ausdrücklich nicht erwünscht.

Wie bei den Hexenjagden der "Frühen Neuzeit" hier in "noch-nicht-Europa" werden immer noch schwache, außenseiterische Gruppen (aber aus der Gesellschaft selbst, nicht von außen kommend!) herangezogen als gut erreichbare regelrechte Sündenböcke. Wie praktisch, ein Schuldiger, den man direkt belangen kann und von dem man sicher sein kann, dass man bei seiner Bestrafung zumindest die "laute Mehrheit?" hinter sich weiß ...

Und wie bei den Hexenverfolgungen sind natürlich die heutigen Vorwürfe an eine Gruppe: (Faulheit, asozial zu sein, Sozialschmarotzertum ...) vollkommen haltlos und ungerechtfertigt.

Absurd? Leider nein, es funktioniert seit Jahrhunderten tadellos!


* Zu diesem Opfer-Ritual fällt mir gerade wieder ein, wie allen voran die Bildzeitung sich (in 2004) urplötzlich auf die Handvoll Sozialhilfeempfänger, die nicht in Deutschland wohnten, aber deutsche Sozialleistungen bezogen, stürzten und sie in einen brutalen Zermalmungs-Fokus zerrten.
Einer dieser Leistungsempfänger lebte in Florida (USA). Er war dort, glaube ich, nach einer *Insolvenz hängengeblieben.
An ihm hat sich die gesamte Journallie (auch die Maischberger in einem Interview mit ihm) wochenlang so richtig abgearbeitet: "Urlaub unter Palmen: auf Kosten der deutschen Steuerzahler" war der vorherrschende Tenor dazu ...

Das Ende vom Lied war, Rolf J. musste aus Florida nach Deutschland rück-auswandern und sollte in ein Obdachlosenheim in Frankfurt gesteckt werden! Was er (verständlicherweise ablehnte). Wer sich fragt warum denn, der sollte sich 'mal einen Bericht über solche Einrichtungen und die Zustände dort im TV ansehen (Beispiel: die Reportage über die schlimmen Zustände in der berühmt-berüchtigten Übernachtungsstätte für obdachlose Männer Pik-As (in Hamburg), den TV-Sender erinnere ich nicht mehr). Oder noch besser, er/sie sollte sich 'mal mit Obdachlosen darüber unterhalten ...

Eine Wohnung hat "Florida-Rolf" mit Sicherheit deshalb nicht bekommen, damit sich die aufnehmende Gemeinde (Frankfurt?) nicht dem Verdacht ausgesetzt sah, dass sie dem "Luxus-verwöhnten" "Florida-Rolf" auch hier weiter solch ein Sozialhilfe-Luxusleben finanzieren würde.

"Florida-Rolf" lebt heute als Grundsicherungs-Rentner in Berlin, ist schwerbehindert (mit Buchstabe G), also ein ziemlich kranker und mittelloser Mann. Was er zu dem Zeitpunkt der kollektiven Hexen-Jagd auf ihn (2004), meines Wissens auch schon war ...



      "Sozial Schwache":      

** Es wird immer wieder gern in vielen Medien der Begriff der "Sozial Schwächeren" für die einkommensschwachen Teile der Bevölkerung benutzt.

Dies ist m.M.n. auch so eine hinterlistige Wendung der neoliberalen Kräfte, um aus denen, die wirtschaftlich schlecht dastehen, Menschen zu machen, die angeblich ein asoziales Verhalten an den Tag legen, die durchweg dumm sind. Denn sonst hätten sie ja einen gut bezahlten Job ...

Ein gewünschter Nebeneffekt der Existenz dieser Gruppe der "Sozial Schwächeren" (im gruseligen Soziologen-Deutsch auch als *Prekariat bezeichnet) (auf ca. 8% der Bevölkerung soll dies zutreffen) ist es, diejenigen die noch Arbeit haben auf mehrere Arten bei der Stange zu halten:

Es fördert deren Bereitschaft auch zu sehr miesen Bedingungen Jobs anzunehmen, nur um nicht in's Prekariat (früher: 'die Unterschicht' genannt) abzurutschen.

** Ich gehöre auch zu der Gruppe der "wirtschaftlich Schwachen", halte mich aber in meinem Engagement, meinem Tun und Denken für ein sehr sozial-starkes Mitglied dieser Gesellschaft.

Aus dem immer schon aufrecht gehaltenen Millionenheer des 'Sozialen Bodensatzes' können die Besitzenden prima billigst Dienstleistungen (Niedriglohnsektor, Ein-Euro-Jobs ... ) abgreifen. Und die Betroffenen dieser Ausbeutungsmaschen haben keine Chance sich dagegen zu wehren, sonst werden sie *sanktioniert (Hartz IV) und dies auch noch per *'Sippenhaft'! So werden die Kinder von Transferleistungs-Empfängern z.B. bei bestrafenden Kürzungen von Bezügen eines Elternteils immer ganz direkt mit bestraft!!!



      "Sippenhaft":      

Katja Kipping von den Linken schrieb zur 'Sippenhaft' am 18.Jun.2021 auf ihrer WebSite: Katja-Kipping.de:

"Trotz Bundesverfassungsgerichtsurteil:

Fast einhunderttausend Kinder im Hartz IV-Bezug von Sanktionen betroffen

Im Jahr 2020 lebten 94.991 Kinder in Haushalten im Hartz IV-Bezug, in denen mindestens eine Sanktion verhängt wurde. Das zeigt eine Anfrage, die ich an die Bundesregierung gestellt habe.

Kinder in Armut haben es ohnehin schwer. Sanktionen bedeuten eine zusätzliche Bürde beim Aufwachsen.

Indem die Bundesregierung mehr als anderthalb Jahre nach dem Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts nach wie vor auch Kinder sanktioniert, versündigt sie sich an denen, die sich am wenigsten wehren können. Die Sanktionen genannten Leistungskürzungen im Sozialrecht bedeuten für Betroffene, dass der ohnehin zu knapp bemessene Regelbedarf weiter gekürzt wird.

Als Teil der Bedarfsgemeinschaft sind Kinder bei Sanktionen immer mitbetroffen. Denn für die betroffenen Haushalte bedeuten Sanktionen empirisch nachgewiesen Verschuldung, mangelhafte Ernährung und verspätete Mietzahlungen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Urteil vom 05.11.2019 daher einen Teil der Sanktionsreglungen für nicht vereinbar mit der Menschenwürde und dem Sozialstaatsgebot erklärt. Es hatte darüber hinaus erklärt, dass Sanktionen besonders strengen Anforderungen an die Verhältnismäßigkeit genügen müssten. Betroffenen müsse zudem "möglich sein, die Minderung existenzsichernder Leistungen durch eigenes Verhalten abzuwenden" (Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 5. November 2019 - 1 BvL 7/16) Das ist bei Kindern, die in einer Bedarfsgemeinschaft mitbetroffen sind, selbsterklärend nicht der Fall.

Zwar ist mit der Zahl der verhangenen Sanktionen nach dem Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts auch die Zahl der betroffenen Kinder zurückgegangen. Es handelt sich aber bei der Zahl von fast hunderttausend betroffenen Kindern mitnichten um Einzelfälle.

Jede Sanktion ist eine zuviel, deswegen wird DIE LINKE auch weiter für eine sanktionsfreie Mindestsicherung kämpfen "die Menschenwürde kürzt man nicht."



      Die unglaubliche Brutalität der Lifestyle-Gesellschaft:      

Es ist für mich völlig unterständlich, wie achselzuckend-selbstverständlich diese Gesellschaft die irrwitzig große Zahl von Toten, Kranken und Verletzten, die durch unsere Art zu leben erzeugt wird, einfach so hinnimmt:
    Inland:

  • Alkohol

  • Tabak

  • Straßenverkehr
  • (Z.B. durch fehlende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn ...)

    Oder durch aberwitzige "Events" des Motorsports, wo sicher nicht wenige Zuschauer ganz erpicht darauf sind, dass ein spektakulärer Fahrzeugunfall passiert. "Natürlich" will niemand, dass Zuschauer verletzt werden oder gar dabei sterben. Nein, nein, ganz bestimmt nicht!

    Wie verblödet und sensationsgeil muss man sein, um sich als Life-Zuschauer bei solch einem "Event" in nur wenigen Metern Abstand an einer extrem engen, kurvenübersäten, teils kaum befestigten Straße oder einem Weg zu platzieren, und dort auf regelrechte Fahrzeugraketen, die mit irrwitziger Geschwindigkeit dahergejagt werden, zu warten???

    * Ganz "nebenbei" wird dabei auch immer die Natur durch diesen Fahrzeug"sport" regelrecht "kaputtgegurkt".

  • Corona
  • (Massenveranstaltungen trotz Corona)
    Wie durch die FiFa intitiert, da ja damit richtig Geld zu verdienen ist. Mit der Folge, dass sich z.B. bei der Fußball-Europameisterschaft im Wembley-Stadion (London) in 2021 weit über 3.000 Menschen mit Corona infiziert haben sollen!

     Quelle: Gesundheitsbehörde Public Health England   (vom: Fr., 13.Aug.2021?)

      Stand der Dinge:      

Die Politik ist offensichtlich schon seit Jahrzehnten von den Problematiken, die uns alle umlagern, überfordert!

Unsere Parteienlandschaft zerfällt immer mehr in Vertretungen für *Partikular- und Wirtschafts-Interessen, so dass man Angst haben muss, dass wir auf "*Weimarer Verhältnisse" oder das Koalitionschaos von kleinen Parteien wie in Italien (seit vielen Jahren) zuschlittern.

Der immer stärker gewordene Einfluss der Wirtschaft und der Banken lähmt den Rest des Gestaltungswillens in der Politik und hat sie regelrecht durch brutale Drohungen wie: Massenentlassungen etc. erpressbar gemacht.

Unser Grundgesetz ist in wesentlichen Punkten zu einer schönen Fassade verkommen ("Eigentum verpflichtet..." zu gar nichts mehr!)

      Was ist zu tun?":      

Wir alle müssen uns mehr einbringen, müssen aktiv auf allen Ebenen Politik mitgestalten. Wie schon Willy Brandt sagte: "... mehr Demokratie wagen".

Soll heißen, jeder/jede soll sich bei erkannten Problemen einbringen. Zumindest auf lokal-politischer Ebene, sich gegen fehlgeleitete Politik, Ungerechtigkeiten etc. organisieren und so mithelfen, Schieflagen: der Gesellschaft, der miesen Behandlung der Natur wieder geradezurücken!

Es ist einfach nur dumm, faul und widerlich, immer nur zu meckern gegen Zustände, die einem nicht gefallen, aber selber den Hintern keinen Millimeter hoch zu kriegen, um dagegen etwas zu unternehmen.

  • Wir müssen auch viel kräftiger mit den "Füßen abstimmen", also bestimmte Produkte nicht mehr kaufen, die auf miese Art und Weise (ausbeuterisch, menschenverachtend, umweltbelastend ...) produziert werden!

  • Wir dürfen die Parteien, die uns z.B. mit einem völlig unzureichenden Mindestlohn abspeisen wollen (und uns und unseren Kindern und Kindeskindern auch damit die Zukunft stehlen, uns zu Almosenempfängern degradieren und uns in immer weiter runtergelevelte Jobs (die uns immer wertloser und austauschbarer machen) nötigen und uns zum Dank erst mit 67 in die Rente entlassen und die dann auch noch unter dem Sozialhilfesatz liegt ...), einfach nicht mehr wählen und müssen so die Politik zum Einlenken zwingen!

    *Respektive können wir so dafür sorgen, dass sich endlich eine Partei bildet, die glaubwürdig und wirkungsvoll! die *existenziellen Bedürfnisse auch der vielen, vielen Menschen vertritt, die es nicht so gut im Leben getroffen haben (einer Gruppe, die ständig größer wird), die zuhauf unter diesem neoliberalen Wirtschaftssystem leiden ...

    Dann nämlich würden sicher kaum noch Menschen aus: Wut, Frust, *Resignation etc. zu populistischen Bauernfängern laufen und diese Krakeler und Nichtproblemlöser auch noch wählen!


    *Wichtiger Film-Tipp dazu: "Metropolis": (Land: Deutschland | Jahr: 1926 | R: Fritz Lang | D: Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Rudolf Kleinrogge, Heinrich George ...) Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang | Romanvorlage: "Metropolis" von Thea von Harbou

    Der Stummfilm zeigt eine Welt der Zukunft, in der die Menschen in zwei extrem getrennte Lager unterteilt sind: in die Oberwelt, die von einer Elite - in paradiesischer Umgebung lebend - bevölkert wird und einer regelrechten Unterwelt, in der die graue Unterschichtsmasse hausen muss.

    Die Arbeitskolonnen der Unterschichtler, die einer Maschine, die ihre Arbeitskraft regelrecht frisst: "der Moloch der Ausbeutung" ständig zugeführt werden, werden gerade am Anfang des Films intensiv gezeigt. Sie sind besonders einprägsam und aufschlussreich dargestellt!

    Der *Plot ist zwar großer Käse, aber dieser "1. Science-Fiction" (Siehe auch die Roboter-Szenen mit der Hauptdarstellerin (Brigitte Helm)) ist sehr sozialkritisch und auch wegen der Bauten, "Monster-Maschinen" und Zukunftsvisionen außerordentlich sehenswert.

    Der Schluss ist allerdings so richtig wurstig: Wenn wir uns nur alle lieb haben, dann wendet sich alles schlagartig zum Guten. Und schwups, es wird nicht mehr ausgebeutet und alle haben ein schönes Leben ...


  • Ich kann diesen Unsinn, dass sich "alle" nur gut qualifizieren müssen, damit man ein gutes Leben haben kann, nicht mehr hören.
    "Jeder ist seines Glückes Schmied" und ähnliches Blah-Blah ...

    Denn: Gut bezahlte Jobs werden immer mehr zur Mangelware! Und diese Jobs sind auch in aller Regel nur noch für die Kinder von *Gutsituierten erreichbar - quasi reserviert!

    Und durch das immer weiter Auseinanderklaffen der viel zitierten Schere zwischen Armen und Reichen wird diese Tatsache immer weiter zementiert!

    Die Durchlässigkeit der Gesellschaft (wie etwa in den 1970er Jahren) ist schon lange beendet!

    Siehe dazu auch:

    Und, es werden immer weniger gut Ausgebildete gebraucht (außer in einigen Berufen, z.B. in denjenigen, die die Automatisierung und Computerisierung weiter vorantreiben können (IT-Berufe z.B.) und natürlich bei den Banken (damit die (die besonderes schlauen Köpfe durch den Anreiz von unverschämt guter Bezahlung!) besser für die nächsten auszuknobelnden Tricks gegen uns - wie z.B. die CumEx-Geschäfte - anheuern können!!!)
    Dies ist der Kern des Turbo-Kapitalismus! Der Mensch schafft sich darin weitgehend ab!
    (Siehe dazu auch den: Supermaschinen-Witz.)

  • Genau mit dieser Zukunftsproblematik: "Der Mensch wird immer überflüssiger!" müssen wir uns intensiv auseinandersetzen!

  • Wir brauchen eine erheblich sozialere, besser an die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtete Gesellschafts- und natürlich auch Wirtschaftsform!

  • Nur die Parteien sind evtl. wählbar, bei denen auch ein sozialverträgliches Wohnen (zu erträglichen Mieten ..) ganz oben auf dem Wahlprogramm steht!

  • Wir müssen mit Natur und Klima - den Erkenntnissen der Wissenschaft endlich folgend - sorgsam umgehen!

  • Wir müssen unser Ernährungssystem naturgerechter umstellen!
    = Viel weniger Fleisch!, Ernährung hauptsächlich mit regionalen Produkten, Produkten der Saison!

    Warum müssen wir das ganze Jahr über exotische Früchte (Beispiel: Kiwi aus Neuseeland!) und Gemüse aus Übersee unter großer Belastung der Umwelt und viel zu geringen Preisen für die Lifestyle-Verwöhnten hier ständig zur Verfügung haben?

  • Wir müssen den Ressourcenverbrauch drastisch reduzieren und das Recycling maximieren!

  • Wir müssen weg von der Überfluss-Wegwerfgesellschaft! Wir müssen auf eine Produktion von nachhaltigen Produkten umschwenken. Stichwort: lange Haltbarkeit, Reparierbarkeit ...

  • Wir brauchen eine radikale Verkehrswende! Wir brauchen u.a. eine "menschengerechte Stadt" - nicht die "autogerechte Stadt"!

    Der Warentranport muss weitgehend runter von der Straße!
    Nur der 1:1 Tausch Verbrenner gegen eAuto, das reicht nicht!
    Dies kann bestenfalls eine klimaschonendere Zwischenlösung sein!

  • Die (*dezentrale) Gewinnung und Speicherung erneuerbaren Ernergien muss viel intensiver betrieben werden.
    Sie ist ein ganz wichtiger Aspekt unserer Zukunft!

    * Dies spart z.B. auch die ungeliebten Strom-Trassen (über 100erte von Kilometern auf hohen Masten mit imensen Kosten)!!!

    * Netzschwankungen können mit dezentralen Energie-Kapazitäten schnell ausgeglichen werden!

    Auf so ziemlich alle Dächer (und auch Wände?) gehören Solarpanele!

    * Die Energie, die wir zur Zeit erzeugen können, reicht nicht einmal aus, um - sagen wir einmal - 1 Millionen eAutos (in einem gleichen Zeitraum) zu laden!!!
    Wenn etwa alle nach der Arbeit wieder zu Hause sind und dann "alle" ihren Flitzer wieder "betanken" wollen.

    * Hier wären "eTankstellen" in der Firma, wo man arbeitet, eine gute Teil-Lösung!?


    Kommentare:

    Der bekannte Autor Frank Schätzing hat am Sa., 06.Nov.2021 in einem Fernsehinterview gesagt, dass die Elektroenergie, die wir zur Zeit aus der *Photovoltaik erzeugen können, nicht einmal auch nur für die Versorgung des Energiebedarfes unserer chemischen Industrie ausreichen würde ...


  • Ich denke, dass klar wird, dass eine bloße Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare (zumindest zur Zeit) nicht ausreicht!

    Wir müssen uns (wenigstens übergangsweise) auch einschränken. Unser aller Raubbau an der Natur und die damit zusammenhängenden Klimaprobleme sind sonst nicht in den Griff zu kriegen.



    Ein Recht auf Wohnen zu sozialen Bedingungen    

Dies sollte im Grundgesetz und allen Länderverfassungen verankert und dieser Grundsatz auch angewandt und umgesetzt werden! 

Wie wir alle wissen, steht in unserem Grundgesetz (GG) der schöne Satz (Art. 14 (2)) "Eigentum verpflichtet". dies ist aber heutzutage nur ein lächerlich zahnloser "Papiertiger": Die Anwendung dieses sozialen Grundsatzes lässt immer noch und immer mehr (siehe das immer stärker werdende Erkalten der Gesellschaft!) sehr zu wünschen übrig.

"Papiertiger"-Beispiele:
Die Nicht-Anwendung z.B. des Grundsatzes "Eigentum verpflichtet" auf die Mieten in Ballungszentren in der heutigen Zeit (Apr. 2021) zeigt dies überdeutlich.

Dies wirkt für Millionen von Niedriglohnempfängern mit Null Aussicht auf ein gutes Leben und eine auskömmliche Rente (und natürlich auch nicht für deren Kinder!).

Mietenwahnsinn-Beispiele gefällig?

Seit 1950 hat sich der Bodenwert in München um über das 330-fache (dreihundertdreißig!) gesteigert.

In der Abendzeitung (AZ) vom 15.Aug.2019 gab es einige Informationen zur Mietenentwicklung in München:

Für Bestandswohnungen mit gutem Wohnwert lag die Durchschnittsmiete:
1975 bei 3,10€/m².
1985 waren es 6,10€/m².
1990 waren es 9,50€/m².

Im "Mietspiegel-München" 4/2021 (als PDf herunter ladbar!) gibt es noch sehr viel mehr Informationen zur Mietsituation in München.

So kostete bzw. kostet eine 60 qm Wohnung / pro Quadratmeter (ohne Nebenkosten) in München:
2011: Kaltmiete: 11,95€/m².
2015: Kaltmiete: 14,84€/m².
2020: Kaltmiete: 20,30€/m².



Die Stadt WIEN macht dagegen 'Soziales Wohnen' schon seit langem vor:

Auf einer WebSite von Deutschlandfunk.de vom 20.09.2018 mit dem Titel: "Warum Wiener günstig wohnen" steht sehr viel Interessantes dazu:

Der 'Soziale Wohnungsbau' in Wien hat eine schon fast 100-jährige Tradition.
Die Stadt Wien hat ihren Wohnungsbestand nicht - wie wir es bei uns 'Piefkes' kennen - an Privat-Investoren verhökert sondern ihn behalten. Nun wohnen 62% der Wiener in Wohnungen mit gedeckelten Mieten!

Auf der WebSite heißt es: "220.000 Wohnungen gehören direkt der Stadt, an weiteren 200.000 Wohnungen ist sie beteiligt."

Der Wiener Gemeinderat Kurt Stürzenbecher sagt dazu: "Das Wichtigste ist: Nicht auf den Markt alleine vertrauen, sondern den Markt korrigieren und Wohnen als Menschenrecht sehen und dieses Menschenrecht muss mit den staatlichen und kommunalen Mitteln durchgesetzt werden."



Als kleines Schmankerl: die "rote" 'Bayerische Landesverfassung' (Stand: 05.Nov.2015): (Quelle: BV_GG_web.pdf)

* Die (in den hier zitierten Artikeln) doch stark links orientierten Positionen rühren noch aus der Entstehungszeit der 'Bayerischen Landesverfassung' her, die 1947 (noch unter dem Einfluss der Folgen der NS-Zeit und des WK II) in Kraft trat.
Sie sind immer noch Bestandteil der 'Bayerischen Landesverfassung', haben aber mit der Lebenswirklichkeit der Mehrheit der Bevölkerung heute 'natürlich?' nichts mehr zu tun!

Abteilung: Grundrechte und Grundpflichten

Art. 103 (2): "Eigentumsordnung und Eigentumsgebrauch haben auch dem Gemeinwohl zu dienen".

Art. 106 (1): "Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung"

Art. 106 (2): "Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden"

Art. 123 (3): "Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern"


Abteilung: Wirtschaft und Arbeit

Art. 151 (1): "Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesonders der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten."

Art. 151 (2):
1 "Innerhalb dieser Zwecke gilt Vertragsfreiheit nach Maßgabe der Gesetze."
2 "Die Freiheit der Entwicklung persönlicher Entschlußkraft und die Freiheit der selbständigen Betätigung des einzelnen in der Wirtschaft wird grundsätzlich anerkannt."
3 "Die wirtschaftliche Freiheit des einzelnen findet ihre Grenze in der Rücksicht auf den Nächsten und auf die sittlichen Forderungen des Gemeinwohls."
4 "Gemeinschädliche und unsittliche Rechtsgeschäfte, insbesonders alle wirtschaftlichen Ausbeutungsverträge sind rechtswidrig und nichtig."


Art. 157 (2): "Das Geld- und Kreditwesen dient der Werteschaffung und der Befriedigung der Bedürfnisse aller Bewohner"


Abteilung: Das Eigentum

Art. 157: "Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit."

Art. 161 (2): "Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen"


 Quelle: BV_GG_web.pdf     ('Bayerische Landesverfassung')




 Sozialpflichtige Arbeitseinkommen in Vollzeit sollten so hoch sein, dass man davon leben kann und eine auskömmliche Rente daraus erhält! 

Modelle: Niederlande, Österreich, Schweiz, skandinavische Länder ...

Das Krankenversicherungssystem sollte radikal reformiert werden:
a) Zusammenfassung aller Krankenversicherungen zu einer bundesweiten.
b) Alle Einkommensbezieher müssen in diese Versicherung (nach der vollen Höhe ihrer Einkünfte!) einzahlen. Auch: Selbständige, Beamte ...
Es ist einfach ein Unding, dass sich zum Beispiel richtig gut verdienende Selbständige etc. ab einer Kappungsgrenze aus dem Sozialsystem komplett verabschieden können und in ein privates Krankensystem mit feinen Vorteilen eben nur für sie wechseln können!!!

Modelle: Niederlande, Österreich, Schweiz, skandinavische Länder ...




Kein (eigenes) Auto, ist das beste Auto!


 Das Konzept der 'auto-gerechten' Stadt ist mehr als überholt! 

 Wir brauchen sofort auch eine Verkehrswende!!! 

 Deutschland, dass Land der Ingenieure, stimmt das noch???
 Die neuzeitliche Gretchenfrage: Brauche ich als reiner Stadtmensch  überhaupt noch ein eigenes Fahrzeug (für große Strecken)? 

# CarSharing

#

Es nutzt nichts bei den Fahrzeugen nur die Antriebsart zu verändern, die Menge der Fahrzeuge (sprich, auch der Platzverbrauch für: die Bewegung, das Parken) bleibt dabei ja gleich!

0. Ein wenig Verkehrs-Statistik:


"Rekord beim Bestand an Personenkraftwagen in Deutschland
– die Anzahl der in der Bundesrepublik gemeldeten Pkw
erreichte am 1. Januar des Jahres 2021 mit rund
48,25 Millionen Fahrzeugen den höchsten Wert aller
Zeiten."

 Quelle: statista.com 


     Tabelle    Deutschland  Güterverkehr   inländisch

               Mio. T              Mio. T

       gesamt   Bahn    Bahn%      Straße   Straße%
       --------------------------------------------
1991   3795      416    10,96        2919     76,92
2000   4126      309     7,49        3244     78,62
2005   3996      317     7,93        3062     76,63
2010   4076      356     8,73        3125     76,67
2016   4610      399     8,66        3601     78,11
2017   4698      401     8,54        3683     78,40

        * Die %-Zahlen sind eigene Berechnungen
        * Tabelle ohne Transitverkehr.
        * See-, Binnenschifffahrt und Lufttransport
        * machen zusammen nur ca. 3% aus.
        # (verkehr_bahn_straße2020.xls)

 Quelle: Statist. Bundesamt: Statist. Jahrbuch 2019 
* Man kann also leicht ablesen, dass z.B. in 2017 nur 8,5% der Güter inländisch mit der Bahn und 78,4% auf der Straße transportiert wurden. Ein krasses Missverhältnis, wie ich finde.



       Der Verkehrsinfarkt muss grundlegend bekämpft werden:       

1a. Der Güter- und Personenverkehr muss von den Straßen auf: die 'Schiene' (Bahn, Hyperloopsysteme ...)

1b. Richtig neu und außerordentlich *innovativ scheint mir die Idee der "Ottobahn".

Dieses System ist an das Prinzip der Schwebebahn (Wuppertal) angelehnt. Die "Ottobahn" soll aber in der Stadt mit sehr kleinen Kabinen, die zum Ein- und Aussteigen an einem Seilzug zum Boden abgesenkt werden können, ausgestattet werden. Ein- und Aussteigen ist also nahezu überall möglich und der Platzbedarf ist außerordentlich gering ...

Für den Antrieb solch einer Kabine ist auch nur sehr wenig Energie notwendig. Diese Energie könnte sogar von Solar-Panelen über der Transportschiene gewonnen worden.

Über der Transport-Trasse könnte sogar noch ein Fußgängerweg angelegt werden, auf dem die Fußgänger ideal vor dem Straßenverkehr geschützt wären!!! Und dieser Weg wäre dann auch noch praktischer Weise durch die Solar-Panele überdacht.

#10: 7x höhere Kosten durch Straße statt Bahn!

2. Der Personenverkehr (besonders die Einzelfahrer-PKWs) muss durch:
einen hochattraktiven öPNV für die vielen #32: Pendler*innen (subventioniert ohne Ende!) weitgehend ersetzt werden!

Beispiel:
Ab 01.Apr.2020 müssen die Bewohner*innen von Monheim (einer Kleinstadt zwischen Leverkusen und Düsseldorf) nicht mehr für den öffentlichen Nahverkehr zahlen.

2a. Ein Tempolimit auch auf Autobahnen von 120 oder 130 km/h wäre auch in vielerlei Hinsicht wichtig und richtig:
  • Es gäbe dadurch weniger Verkehrstote, weniger Schwerverletzte ...
    * Siehe Untersuchung:
    In 2017 gab es auf den dt. Autobahnen 409 Tote und fast 6.000 Schwerverletzte.
    Hauptunfallursache war: Raten Sie 'mal: zu schnelles Fahren.

  • Der Stress auf der Autobahn zu fahren würde gemindert.

  • Es gäbe dadurch auch die Chance, dass der/die Eine oder Andere mit zuviel Geld auf eine irrwitzige PS-Super-Schleuder verzichtet, da er/sie sie gar nicht mehr ausfahren kann. Man denke auch an diejenigen, die extra aus dem Ausland hierher kommen, nur um 'mal auf deutschen Autobahnen wie die Irren rasen zu können.
    Und natürlich, dass endlich ein Umdenken stattfindet, dass es ebenso Freiheit und Abenteuer und auch noch als Zugabe ein super gutes Gewissen bedeuten kann, wenn man ein ökologisch spitzenmäßiges Auto fährt, statt rücksichtslos lifestyle-mäßig den anderen (natürlich schwächer motorisierten) Verkehrsteilnehmern den 'roten Pavianhintern' zu zeigen und sie mit dem ach-so-tollen eigenen Schumi-Ersatz-Fahrstil in Angst und Schrecken zu versetzen und diese 'Opfer' mal eben von der Bahn zu lichthupen.
    Kleiner Hinweis: Ein Fahrzeug mit 200 km/h hat einen doppelt so langen Bremsweg wie ein Fahrzeug mit 130 km/h!

  • Klimaschutz:
    Bei 120 km/h ließen sich jährlich rund drei Millionen Tonnen CO2 einsparen. Bei 130 km/h ließen sich jährlich rund zwei Millionen Tonnen CO2 einsparen.
    Untersuchung: xxx
    Das soll mehr als die Emissionen des gesamten Güterverkehrs auf der Schiene ausmachen.

    Immer wieder ist zu hören, dass diese Einsparung nur 2 oder 3% der Gesamtumweltbelastung ausmachen. Mag ja sein, aber wenn wir ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hätten, würden wir den CO2-Spareffekt ja quasi geschenkt bekommen - sprich: Wir müssen dafür nicht bezahlen, bzw. nichts aufwenden!

  • Reduzierung des Spritverbrauchs!

  • Weniger Staus durch den Wegfall der großen Geschwindigkeitsunterschiede, die nachweislich viele Staus ('Schmetterlingseffekt') verursachen.


  • Tempolimit auf der Autobahn in EU-Ländern
    Land:Limit:Limit seit:
    GB112km/h
     
    Belgien120km/h
    Finland120km/h
    Irland120km/h
    Portugal120km/h
    Schweiz120km/h
    Spanien120km/h
     
    Deutschlandnur Richt-
    Geschwindigkeit
    Griechenland130km/h
    Rumänien130km/h
    Slowakei130km/h
    Tschechische Rep.130km/h
    Ungarn130km/h
     
    Bulgarien140km/h
    Polen140km/h
     
    Sonderregelungen für Fahranfänger, Jahreszeiten, Uhrzeit- oder Witterungsabhängigkeit oder nach Beschilderung:
    Kroatien
    Lettland
    Litauen
    Niederlande
    Österreich
    Schweden

     Quelle: ADAC.de / Stand: 28.Mär.2021  
    *Alle Angaben ohne Gewähr!


  • Freie-Fahrt-für-freie-Bürger?
    Gerne, aber bitte verantwortungsbewusst, fair gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmer*innen, (siehe: §1 der Straßenverkehrsordnung) und ökologisch sauber und raum-, lärm-, energiesparend.

    STVO:
    § 1 Grundregeln
    Grundregeln § 1 StVO Straßenverkehr Verkehrsteilnehmer

    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

3. Paketlieferungen des Online-Handels generell an/in Packstationen und Ausgabestellen. (z.B. direkt neben Supermärkten gelegen, dort muss sowieso fast jeder oft hin ...)

So wird auch das Mehrfach-Anfahren durch die vielen Lieferdienste weitestgehend vermieden.

4. Zustellung von: Lebensmitteln, Getränken, Warmen Essen ...
Am Mi., 09.Dez.2020 / ab: 22:15 gab es auf WDR eine sehr interessante TV-Doku-Sendung zum Thema: Bringdienste.

Hier wurde noch einmal darauf hingewiesen, was die Auslieferei für ein schlecht bezahlter Knochenjob sein kann. Meist gibt es dafür nur eine Entlohnung knapp über dem Mindestlohn!
Ist ja auch klar: Der Job ist soweit runter-gelevelt, so dass ihn jeder/jede ausüben kann. Man braucht nur einigermaßen Deutschkenntnisse und einen passenden Führerschein.
Hier ist der "Soziale Bodensatz" (genauso wie beim Taxifahren etc.) prima einsetzbar!!!

Beim Mindestlohn (ab: 01.Jul.2021: 9,60€ / Std. und 38,5 Std. / Woche) ergibt sich für das Schleppen der Getränkekisten und die stressige Fahrerei 1.603,20€ Brutto im Monat (für 167 Std.!).

Natürlich gibt es auch schon 'mal Trinkgeld, aber eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht.

* Flaschenpost soll sich auch "tapfer" und mit aller Kapitalisten-Kraft gegen die Einführung von Betriebsräten wehren!

Ein wichtiges Geschäftsprinzip einiger dieser Liefer-Dienste scheint auch noch zu sein, die Fahrer*innen nur für kurze Zeit einzustellen. Sprich, Verträge nicht zu verlängern. Damit spart man sich so allerlei: Gehaltserhöhungen, jegliche sonstige Soziallasten ...

Es wurde darauf hingewiesen, dass der große Lieferdienst "Flaschenpost" (gegründet 2016 in Münster (Westf.)) seit Jahren rote Zahlen schreibt (Man spricht von Millionenverlusten jeden Monat).


Mitteilung von: Lokalzeit Münsterland vom 02.11.2020:

Milliardengeschäft: Oetker kauft den Lieferdienst Flaschenpost, für angeblich eine Milliarde Euro. Oetker bestätigte den Kauf, schweigt sich aber über die tatsächliche Kaufsumme noch aus.
* Das Startup Flaschenpost wurde erst 2016 (Zweitausendsechzehn) gegründet!


Vertreten ist (Stand: 2020) Flaschenpost an 22 Standorten. Neben Münster auch in: Köln, Düsseldorf, Hamburg, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg, Bochum, Hannover und Duisburg und weiteren.
Die Lieferung ist kostenlos und die Preise liegen meist auf Supermarktniveau.
Vereinzelt wurden mir aber auch höhere Preise für Flaschenpostlieferungen von Kunden genannt.
Dem allem zufolge wird das Geld von Flaschenpost nur durch die Differenz Getränkegroßeinkauf zu Getränkeverkauf gemacht.

Für mich gilt deshalb für die Firma "Flaschenpost" (aus Münster): Durch dieses extrem Kurzhalten der Mitarbeiter, kann man dass wohl eigentliche Unternehmensziel: den Verkauf der Firma mitsamt den Logistik, dem Fuhrpark? und einer "angenehm niedrigen Lohnkostenstruktur" und kaum vorhandenen Soziallasten für die übernehmende Firma natürlich sehr geschmeidig erreichen.

Die übernehmende Firma (hier: Oetker) erhält eine regelrechte Monopolstellung für den geplanten Lieferdienst der eigenen Produkte, weil das beschriebene System (Flaschenpost) schon längst "Mitbewerber" eliminiert hat. Diejenigen, die noch übrig sind, gehen entweder auch noch ein, oder sie müssen notgedrungener Maßen, auch solche Methoden gegenüber den Mitarbeiter*innen und uns alle (also den "Staat") einsetzen, weil die Firmen im kapitalistischen Sinne sonst nicht mehr wettbewerbsfähig sind ...
Dieser Lieferdienst (jetzt unter der Federführung der Oetker-Gruppe) dürfte sich auch insbesondere während der Corona-Pandemiezeit natürlich prima rechnen!

Wobei bei den Lieferfahrer-Jobs dort auch nicht das "schöne" Prinzip übersehen werden darf, dass die Soziallasten der Minderverdiener*innen auf Kosten des Staates gehen. D.h., auf unser aller Kosten!

Als da sind:
  • die Transferleistungen die gezahlt werden müssen, damit Minderverdiener*innen ihren jetzigen Lebensunterhalt finanziert bekommen.
  • Die späteren aufzustockenden Rentenleistungen, wegen des viel zu geringen Einkommens.
Das nenne ich 'mal wieder Kapitalismus pur!
"Gewinne privatisieren - Verluste, Kosten sozialisieren!"



Wer profitiert sonst noch von diesem Liefersystem?

Die Bequemen!
Dieser Lieferdienst (Flaschenpost) der seit xxxx rote Zahlen schreibt, aber trotzdem enorm vor allem im Ruhrgebiet wächst, würde natürlich nicht ohne die vielen Bequemis und "Geiz ist geil"-Rufer existieren.
Ist ja auch verlockend, oder?: Flaschenpost liefert ins Haus. Man kann sich sogar die Lieferzeit aussuchen.

* Die Menschen mit einem Handicap sind hier natürlich nicht mit 'Bequemis' gemeint!

Wer bleibt auf der Strecke?

    Zur Zeit:
  • die kleinen Getränkemärkte.
  • .
    Auf Dauer:
  • viele weitere kleine (lokale Anbieter), sobald die Produktpalette der zu liefernden Waren (via Oetker) entsprechend ausgeweitet wird.
  • .
* Wie bei den riesigen Sammelverkaufsanbietern (Amazon, Zalando, AliBaba ...) werden auch die kleineren (lokalen) Anbieter von Mahlzeiten via Lieferservice per Internet so gut wie gar nicht mehr wahrgenommen.

Kleine Lokale mit Lieferdienst werden geradezu gezwungen unter die Fittiche der Sammelverkaufsanbieter zu schlüpfen. Sonst droht ihnen sehr schnell das Aus.

* Wenn dieses "Turbo-Kapitalismus-Verhalten" weiter so richtig Schule macht, sich auch andere Bereiche sich diesem doch offensichtlich so *destruktiven - sich selbst auffressenden - System ergeben, dann liegt der Gedanke nahe, dass es sehr bald so viele Gering-Verdiener gibt, die nichts mehr so richtig konsumieren können ("Ende der *Binnennachfrage"), die in so großer Zahl mit staatlichen Transferleistungen gepampert werden müssen, dass der Staat schlicht und einfach *kollabiert ...

** Als da wären zur Zeit: Gorillas, Flink und Getir und weitere, die alle weniger? als 2 Euro Liefergebühr nehmen. Gut für den belieferten Kunden, aber rechnen Sie einmal selbst nach, wieviele Fahrten bei ca. 10 Euro Stundenlohn von einem Radkurier-Fahrer, einer Radkurier-Fahrerin gemacht werden müssen, um nur den Stundenlohn (für die Betreiber) herein zu bekommen!!! Dazu kommen ja dann noch weitere Lohnkosten, Kosten für Lager, Büroräume, Strom etc. etc.

Alle diese Firmen werden wohl jeden Monat rote Zahlen schreiben ...

Zu den Liefer-Fahrten gehört natürlich auch, dass man die Fahrer*innen die Waren ja erst 'mal irgendwo abholen muss ...

Auch dieses Geschäftsmodell ist 'mal wieder etwas für viele Kunden mit "Lifestyle-Wahnsinn" sprich: "Ich will alles, ich will es billigst und ich will es rund um die Uhr in wenigen Minuten".

"Gorillas" z.B. verspricht die Lieferung mit ihren Fahrradkurier*innen in 10 Minuten (ein entsprechender Hinweis prangt auf den Rückseiten der Gorillas-Riders-Rucksäcke)!
Die aktuellen (2021) Gorillas-Lieferzeiten (in dt. Städten sind: Mo bis Do von 07:30 Uhr bis 23 Uhr und Fr und Sa von 07:30 Uhr und 23:45 Uhr.

Die Sonntags-Lieferzeiten sind vom Berliner Senat zurückgenommen worden. D.h. es gab sie monatelang! Warum ließ man diese Wettbewerbs-verzerrende Ausnahme überhaupt zu?

*** Also wieder Geschäftsmodelle, bei denen es darum geht, die Konkurrenz mit der eigenen gut gefüllten "Kriegskasse" (die sich durch Risiko-Kapitalgeber offensichtlich zur Zeit sehr gut immer wieder auffüllen lässt!) auf lange Sicht durch Dumping aus dem Rennen zu nehmen, die Mitarbeiter (was die Gesetze noch gerade so legal hergeben) auszubeuten und das ganze System dann mit einem irrwitzigen Gewinn zu verkaufen.
Dies kann wiederum nur mit Hilfe des bewährten Systems: extrem austauschbare Billigarbeitskräfte einzusetzen (weil die Jobs so weit runtergelevelt sind, dass auch die Schwächsten der Gesellschaft (die sonst auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben: der berühmte "Bodensatz der Gesellschaft") sie ausführen können), die auch vom Arbeitgeber gewollt nur Kurzzeit-Mitarbeiter sind, die eine sehr schlechte Bezahlung hinnehmen müssen, die so gut wie keine Sozialleistungen erhalten, bei denen fast immer eine gewerkschaftliche Organisation mit allen Mitteln verhindert wird ...


5. Home-Office sollte für diejenigen, auf die dieses Arbeitsmodell ohne innerbetriebliche und persönliche Nachteile passt und die dieses Arbeitsmodell wünschen, die Regel werden - nicht die Ausnahme.
Auch dafür muss eine flächendeckende, rasante Breitband-Kommunikation sofort geschaffen werden (Stichworte: Bildtelefonie, Streaming, Glasfaser ...).
(Zur Zeit (Dez.2019) sind wir in Deutschland auf Platz 31 im weltweiten Vergleich, was die Internetgeschwindigkeit betrifft). Peinlich, peinlich ... und absolut tödlich für den internationalen Wettbewerb!


6. Krisenzeiten (z.B. jetzt das *pandemische Corona-Virus [SARS-CoV-2] (seit Feb.2020) zeigen uns allen, wo es lang geht!

Die weltweite Corona-Krise macht überdeutlich, welche zum Teil *eklatanten Schwachstellen unser Arbeits- und Versorgungssystem z.B. mit lang haltbaren Lebensmitteln und einigen Verbrauchsgütern hat:

Lebensmittel-Versorgung:
Offensichtlich ist die *Logistik aller Discount-Supermärkte nicht in der Lage, die seit Wochen anhaltende Unterversorgung in ihren Läden in den Griff zu bekommen. So sind hier in Münster Konserven, Mehl, Toilettenpapier etc. bei den Discountern seit Wochen gar nicht mehr zu bekommen. Es ist dazu immer nur von allen Seiten zu hören, dass diese Schieflage ausschließlich durch die Hamsterkäufe unvernünftiger Menschen zustande kommt.

Wenn wir statt der Versorgung per (einer eben nur sehr begrenzten) Anzahl von Lastwagen und Fahrern - die auch noch zeitweise im Stau stehen - ein System wie z.B. eines Hyperloop (wie von Elon Musk) von den Produktionsstätten in die Ballungszentren hätten, sähe es wohl anders aus.

An den Produzenten der Verbrauchsgüter dürfte es ja wohl nicht liegen, dass wir zurzeit nichts mehr zu futtern kriegen. Und auch die Produzenten der Verbrauchsgüter würden ja wieder über z.B. *Hyperloop-Systeme beliefert werden können. Damit würde das Prinzip des "Ich hamstere jetzt alles für meine Sippe und nach mir die Sintflut" *obsolet sein.

* Am Rande bemerkt: Dieses Hamsterer-Verhalten funktioniert natürlich nur für die Jungen, Gesunden, finanziell stärkeren Leute und/oder die Mobilen (Auto). Die können von Markt zu Markt cruisen und sich je eine Stunde in eine Schlange stellen und dann im Supermarkt um die letzten Dosen und Packungen lang haltbaren Mampfs kämpfen ...


Übertreibung?

Ich habe mich vor wenigen Tagen (Ende März 2020) mit einem Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes vor einem Discounter längere Zeit unterhalten. In Ahlen und Recklinghausen (dort war er auch eingesetzt) war es schlimmer. Dort ging es sogar so weit, dass es zu Handgreiflichkeiten kam und dass Waren von Kunden anderen Kunden aus den Einkaufswagen genommen wurden. Hier musste die Polizei gerufen werden und einen Platzverweis erteilen ...

* Der Wachdienst-Mitarbeiter stand hier in Münster vor einem Discounter, um eben solche Zustände gleich unterbinden zu können!

Was ist, wenn diese Krise langanhaltender ist? Die alten, kranken Leute, die auch noch immobil sind, was sollen die auf Dauer machen?



      Tafeln:      

Ein System, das nur als Notlösung gedacht war und schon 1993 in Berlin (als Suppenküche, Hilfe für *Obdachlose gestartet wurde, hat sich derartig durch die AGENDA 2010 und Hartz IV verfestigt, dass man sich vielfach als von Arbeitslosigkeit, sprich Armut Betroffener, sagen lassen muss: "Wenn's nicht reicht, gehen Sie doch zur TAFEL!".

Ergo: Nicht staatlich garantierte Leistungen (sprich: auskömmliche *Transferleistungen), auf die man einen Rechtsanspruch hat, sondern stattdessen unregelmäßige, völlig unkalkulierbare (Art, Menge der Artikel ...), erniedrigende Zuwendungen per Almosen ...

* Und was ist mit denjenigen, die diese Tafel-Hilfe gar nicht in Anspruch nehmen können (etwa: Magen-, Darmkranke wie ich ...)? Die haben eben Pech gehabt ...

* Eine 'richtige Krise' wie die Corona-Pandemie (2020/2021) zeigt nochmal überdeutlich, wie diese Art der karitativen Hilfe (per TAFELn) - hier von außen gestört - versagt, versagen muss: Sie wird dann 'mal eben schlicht komplett ersatzlos gestrichen!!!

* Um Missverständnissen vorzubeugen: Selbstverständlich habe ich großen Respekt vor der Arbeitsleistung und dem sozialen Engagement aller Beteiligten im Umfeld der Tafeln. Meine Kritik bezieht sich nur auf die Methoden der Politik, statt ausreichender Transferleistungen die Menschen, die zur Tafel gehen müssen, mit Almosen (auf die sie keinen Anspruch haben!) abzuspeisen und ihre Not öffentlich zu machen.


Eigene Erfahrungen:
Ich habe vor vielen Jahren selbst in solchen öffentlichen Warteschlangen (mitten im Winter, 1 1/2 Stunden draußen warten müssen) in Münster an einer Kirche, die an einer Hauptstraße liegt. Und dies als alter Mensch ('Baujahr': 1953) mit Schlaganfall- und Niereninfarktspätfolgen und einer chronischen Magendarm-erkrankung.

Und ich denke, dass durch mein konkretes Beispiel sehr sehr deutlich wird, dass derartige Erniedrigungen (öffentliche Zurschaustellung, indirekte Aussiebung der Hilfeempfänger durch körperliche 'Fitness'-Hürden (stundenlang draußen in der Kälte stehen ...) unzumutbar sind!


Aber, noch einmal: Meine Kritik richtet sich gegen die neoliberale *'Charity-Karitativ-Politik' amerikanischer Prägung (Almosen statt Leistungen, auf die man einen Rechtsanspruch hat!), nicht gegen die engagierten Tafelhelfer*innen, die natürlich unser aller Respekt verdienen!!!


"Von rund 950 Tafeln in Deutschland können derzeit gut 300 nicht arbeiten wegen engen Räumlichkeiten, fehlenden Ehrenamtlichen oder ausbleibenden Warenspenden."

 Quelle: Spiegel Wirtschaft (vom 09.Mai 2020)



"TAFELN VERZEICHNEN DEUTLICH MEHR KUNDINNEN UND KUNDEN"

"1 Die Folgen der Corona-*Pandemie machen sich bei den Tafeln zunehmend bemerkbar. Fast vierzig Prozent der bundesweit über 950 Tafeln verzeichnen im Vergleich zum September 2020 mehr Kundinnen und Kunden.

2 Bei weiteren vierzig Prozent der Tafeln ist die Anzahl der Gäste zwar gleichgeblieben, ihre Zusammensetzung hat sich jedoch verändert. Besonders deutlich ist die Steigerung bei Menschen, die in Kurzarbeit sind oder ALG II beziehen. Auch der Anteil der Rentnerinnen und Rentner ist erheblich angestiegen.

3 Andererseits bleiben bei jeder fünften Tafel Kundinnen und Kunden fern. Sie werden mit den Angeboten der Tafeln derzeit nicht erreicht.

4 Die Tafeln arbeiten seit über einem Jahr unter Pandemie-Bedingungen. Besonders herausfordernd sind seitdem der gestiegene Organisationsaufwand sowie der mangelnde Kontakt und Austausch mit den Kundinnen und Kunden..."

 Quelle: https://www.tafel.de/ueber-uns/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen-2021/
tafeln-verzeichnen-deutlich-mehr-kundinnen-und-kunden/
  (Stand: 06.Jun.2021)

Mein Kommentar:
Zu 3: Hierzu stelle ich mir vor, dass die Kunden*innen, die fernbleiben, zum großen Teil Angst haben vor Corona. Also: Entweder Kohldampf schieben oder das Ansteckungsrisiko eingehen ...




 Unterschiede im Ressourcen-Verbrauch bei der Herstellung von:
 Verbrenner und eAuto:
 


Verbrenner:

Ein Verbrenner-Auto besteht aus rund 10.000 Einzelteilen und die wieder aus unterschiedlichsten Materialien. Zum Einsatz kommen vor allem Metalllegierungen aus Eisen - und auch Aluminium.

* Ein Verbrenner-Auto mit einem Leergewicht von 1 Tonne besteht aus ca.:
600 kg Stahl, 10 kg Gusseisen und 90 kg Aluminium.
Ein Verbrenner-Antrieb hat ca. 1.400 Teile / ein Elektro-Antrieb nur etwas über 200.
Ein Auto mit Verbrennungsmotor hat ca. 90 mal mehr bewegliche Teile als ein Elektroauto.

Fazit:
Der Ressourcen-Verbrauch für die Herstellung eines Verbrenners ist also ungleich höher, als der für ein eAuto.
Merkwürdigerweise höre und lese ich nie etwas darüber, wie der tatsächliche Ressourcenverbrauch all der Teile für ein Verbrenner-Auto ist.
Immer sehe ich nur, dass die eBatterien der eAutos mit (ihren Schwächen und Belastungen der Umwelt) diskutiert werden.

Ich glaube, dass nie eine echte Aufrechnung und Gegenüberstellung stattfindet!!!

Elektro-Auto:


 Elektrifizierung 3.0 

Energie-Erzeugung und Energie-Transport:
Regenerative Energien.
Dezentrale Energie-Erzeugung.

Nicht nur für die nun endlich startende eMobilität brauchen wir alle: speicherbare Elektro-Energie, sprich: Batterien (Akkus).

#20: Die Entwicklung von Batterien, die um einiges leistungsstärker sind als die schon sehr guten LiBs (Lythium-Batterien) bei gleichzeitiger, geringerer Größe, höherem Wirkungsgrad, geringerem Gewicht, geringerem Preis, geringerer Umweltbelastung (Kobalt bei den LiBs!), kurzen Ladezeiten muss höchste *Priorität) erhalten!

Die Entwicklung solcher Energie-Speicher wird entscheidend für unsere 'Energie-Zukunft' und unsere ökologisch sauberere: Mobilität, unseren privaten Energiehunger (Haushalte) sein.

 Die eAutos: 

 Subventionierung von eAutos:  

Die Art der Subventionierung von eAutos ist noch nicht der große Wurf:
Es sollte der Wechsel von großen Verbrennern (den SUVs und allen anderen sinnlosen PS-Protzern etc.) auf erheblich 'kleinere' (PS-schwächere und platzsparendere e-Autos!) besonders hoch subventioniert werden.

Die Reihenfolge (für Kurz-Strecken: in Ballungszentren) sollte hier heißen:
1. Fahrrad, 2.Pedelec 3. (Mini-)eAutos.

Gerade in den Städten sollten (neben dem öPNV und der hoffentlich bald umgesetzten Idee wie der Ottobahn) möglichst kleine, 'saubere' Fahrzeuge unterwegs sein.
Wer sich also für ein Fahrrad, Pedelec, (Mini-)e-Auto entscheidet, der sollte mit Anreizen für einen solchen Kauf und den ständigen Einsatz überschüttet werden:

Radwege und Gehwege in der Innenstadt müssen generell verbreitert werden. Dazu sollte da, wo möglich, die eine oder andere PKW-Spur wegfallen.

Die Verbreiterung z.B. der Radwege soll dann z.B. den etwas breiteren Lastenrädern, den 3- und 4-Rad-Pedelecs zu gute kommen.

* Am Rande bemerkt:
Ich plädiere für eine Kennzeichenpflicht (Nummernschilder) für alle Vehikel-Nutzer! Niemand sollte sich durch agressives Fehlverhalten mal eben Freiräume für sich herausnehmen und dies noch auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer, weil er ja nicht identifizierbar ist.

Alle Kennzeicheninhaber sollten einen fairen Anteil für die Benutzung der Straßen etc. bezahlen!

Alle sollten eine Pflichtversicherung haben, damit im Falle eines Unfalls und einer Zahlungsunfähigkeit des Unfallverursachers das oder die Opfer unter Umständen nicht 'im Regen stehen müssen'.


 *Mein Pedelec-Traum:  

Ein 4-Rad-Pedelec als geschlossenes System:


    # Platz:
    für einen Erwachsenen:
    und einen Einkauf
    oder ein kleines Kind
    * oder meine komplette Fotoausrüstung :)

    # Zulassung:
    kleines Versicherungskennzeichen
    Zulassung unbedingt auf Radwegen (bis 25?km/h)
    Zulassung auf der Straße (bis 45?km/h ???)

    # Aufbau:
    Karosserieteile aus recycelbarem Kunststoff
    (Karosserie nicht aus einem Stück!!!)
    Baukasten-Prinzip für alle Teile
    des Rumpfes und der Innenausstattung
    perfekte Rund-Um-Sicht (keine toten Winkel!)

    # Sicherheit:
    Zulassung unbedingt auf Radwegen (bis 25?km/h)
    Aufrechter Sitz (wie beim Fahrrad)
    damit man gut gesehen wird und selbst eine
    gute Sicht hat
    richtig gute Bremsen
    richtig gute LED-Beleuchtung
    ein, zwei? Stoß-Schutzring(e) auf verschiedenen
    Höhen (etwa wie bei den Autoselbstfahrzeugen
    auf dem Rummel ...)
    Sehr gut sichtbare LED-Fahrtrichtungsanzeiger
    einziehbare Spiegel
    *keinerlei überstehende Teile!

    # Diebstahlschutz:
    entnehmbare Batterie
    GPS-System

    # Styling:
    Das Pedelec sollte auf keinen Fall nach
    "Behinderten-Vehikel" aussehen, sondern
    sportlich, schnittig

    # "Nutzbarkeit:
    einfacher Ein- und Ausstieg
    Federung geeignet auch für schlechtere Wege
    (Kopfsteinpflaster ...)
    Das Pedelec kann draußen stehen 
    (man muss es als alter Mensch und/oder als Person
    mit Handicap nicht ständig in den Keller und wieder
    'raus tragen!
    Man braucht dafür keine teure Garage (In Münster
    kostet die ca. 70 Euro/Monat = 840 Euro/Jahr ...)

    # Ausstattung:
    Leicht soll es sein, sehr leicht ...
    Stabil soll es sein, sehr stabil ...
    Bordcomputer (mit Linux?) zur überwachung
    aller Systemfunktionen
    mit Verbindung zu einem Smartphone
    für zahlreiche Anzeigen per Android-App
    Abschleppkupplung vorne und hinten
    (Teleskop-Abschleppstange an Bord)
    Keine überbordende elektrische und
    elektronische Ausstattung!
    Dies soll ein Fahrzeug für alle Menschen
    sein, nicht nur für Reiche!

    # Geräusche:
    Keine Geräuschkulisse beim Türenschließen!
    (Es reicht ja, wenn man die Tür kontrolliert)
    Hier sollte man endlich auf die 'Wertigkeit-
    Vorgaukelei' über das Sound-Design verzichten
    - dieser Lärm von PKW ist gerade abends und
    nachts sehr störend für andere Leute!
    Fahrgeräusch ja - zur Orientierung anderer
    Verkehrsteilnehmer

    # Reparaturen:
    Sehr leichte Erreichbarkeit aller auszuwech-
    selnden Teile für die Eigen-Reparatur:
    Batterie, Bremsen, Lampen, Reifen,
    Sicherungen ...

    # Batterie:
    einer Reichweite von mindestens 'echten'
    100? Km (bei reiner Elektronutzung)
    Schnelllade-Option
    Universalstecker-Konstruktion, um überall
    aufladen zu können
    Viel mehr Ladestationen!
    *Der Gesetzgeber muss hier noch kräftig
    nachbessern (auch für die eAutos ...)
    Wärmedämmung für die Batterie [Winter!])

    # Meine Preis-Vorstellung:
    weniger als 2.500 Euro. Zur Zeit noch sehr
    fromm gedacht, aber in einer Millionen-Massen-
    Produktion bestimmt machbar. Es hängt u.a davon
    ab, wie sich die Batterie-Preise (hoffentlich
    schon in der nahen Zukunft!) senken lassen.

    
# Zusatz-Ausstattung: Transportkiste hinten (Außenanbringung), abnehmbar, abschließbar Sonnensegel (faltbar) Suchscheinwerfer Dachgepäckträger Solarzellen rund-um und auf dem Dach Rekupationssystem (Bremskraftrückgewinnung). Hochkant-Parken-Option (etwa wie beim norwegischen PodBike) # China zeigt es uns bei eAutos: * Seit Anfang 2021 gibt es massenhafte Angebote aus China für kleine eAutos (4-Räder, für eine Person und Stauraum) und für deutlich unter 2.000 Euro!!! Leider sind (noch) keine 4-Rad-Pedelecs als rundum geschlossenes System dabei. ** Wahrscheinlich kommen aber Steuern, Fracht und Zoll noch oben d'rauf. Aber trotzdem, es geht doch in Massenproduktion ein einfaches eAuto (nur für die Stadt) richtig günstig herzustellen. Es fehlt bei uns eben nur der politische Wille. # Totschlag-Argument: Das Totschlag-Argument: "Wir müssen am Verbrenner festhalten, weil insgesamt in Deutschland ca. 800.000? Arbeitsplätze daran hängen" müsste langsam in die Motten- kiste wandern, weil es die weltweiten Realitäten: 1. Die eMobilität ist nicht mehr aufzuhalten 2. Deutschland verliert den Nimbus das Autoland weltweit zu sein, weil es den Umstieg auf eMobiltät so was von verschlafen hat! * Siehe andere Länder - sowohl bei der Nutzung, als auch der Produktion solcher Fahrzeuge: China, Norwegen ... 3. Deutschland hinkt - was das knowhow betrifft (gerade in der Batterietechnik) elendig hinterher. # Elektro-Wettbewerbe: Wer braucht am wenigsten Energie für eine bestimmte Strecke? ... Wer kann die größte Last bei geringstem Energieverbrauch transportieren? Wer erreicht die kürzeste Ladezeit?


Mögliche Anreize:

                          Fahrräder  Pedelecs  eAutos ...

Kaufanreiz-Prämien            1         x         x
Steuererleichterungen         -         x         x
Aufladestrom subventionieren  -         x         x
viel mehr Ladestationen       -         x         x
Parkgebührenbefreiung         -         x         x

Busspuren nutzen              x         x         x
Sonderspuren nutzen           x         x         x
Radwege nutzen                x         x         -
(auch für: 3- und 4-räderige!)
Ausbau des Radnetzes          x         x         -
(auch für: 3- und 4-räderige!)
Straßennutzung                2         2         x
Parken auf Bürgersteigen      x         x         -
Nutzung Sonderparkflächen     x         x         x

*1 Kaufanreiz nicht nötig, da am günstigsten
*2 Unter gewissen Bedingungen, sonst nur Radwegenutzung!

 
 Hausdächer: 

Ein Blick auf all' die Hausdächer zeigt uns, wie verschwenderisch wir mit Nutzflächen umgehen:

Die Dachflächen (gerade in Ballungszentren) sollten mit Solarpanelen, Solardachpfannen ... bestückt werden.
* Hierbei ist natürlich die zur Zeit noch schwierige Situation des Löschens eines Dachstuhlbrandes im Blick auf die Solarpanele etc. besonders zu bedenken!

Laut einer Untersuchung von SUN-AREA: "(siehe: sun-area.net) wären zirka 20 Prozent der vorhandenen Dachflächen in Deutschland für eine effektive, solare Energienutzung geeignet. Allein diese Fläche wäre bei voller Nutzung in der Lage den kompletten privaten Strombedarf der Bundesrepublik zu decken. Dies entspricht mehr als dem Hundertfachen der derzeitigen Nutzung (2019)."

 Wasserstoff-Energieerzeugung: 

Dass die Fokussierung nur auf die Elektro-Energie nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist hinreichend bekannt.
Gerade für große Verbraucher: die Industrie, aber auch: LKW, Busse, PKW, sind emissionsfreiere Energie-Systeme äußerst wichtig, um unsere Umwelt zu schonen. Und zur Zeit (2020) kann dafür bei den #20: Batterie-Problematiken noch nicht die Rede sein.


    Maßstab und Orientierung für unser aller Handeln:    

Humanität, Solidarität.

Zusätzliche Bindeglieder, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, uns Identität über alle Anschauungsgräben hinweg stiften: 1. unser Grundgesetz und 2. unsere Sozialstaat-Demokratieform!

V.i.S.d.P. : Arrist Spieß



 

#01: Noch Volksparteien? BT-Wahlen: SPD: 1998 2017 2021 40,9% 20,5% 25,7% BT-Wahlen: CDU/CSU: 1998 2013 2021 35,1% 41,5% 24,1% Gesamt-Übersicht: BT-Wahlen (Tabelle)
 

#02: Wählerwanderung* von anderen Parteien hin zur AfD bei der BT-Wahl am 24.Sep.2017: Es kamen von: ehemaligen Nichtwählern: 1.200.000 CDU/CSU: 980.000 Sonstigen: 690.000 SPD: 470.000 Linke: 400.000 Grüne: 40.000 FDP: 40.000 --------- Summe: 3.820.000 (2017) #02: Wählerwanderung* von anderen Parteien hin zur AfD bei der BT-Wahl am 26.Sep.2021: Es kamen von: ehemaligen Nichtwählern: CDU/CSU: Sonstigen: SPD: Linke: 90.000 ? Grüne: FDP: --------- Summe: (2021) * Alle Parteien gewannen 2021 Wähler von der AfD. Nur die Linkspartei verlor ca. 90.000 an die AfD!  Quelle: Bundeswahlleiter.de und Statista.com Gesamt-Übersicht: BT-Wahlen (Tabelle)
 

Vogelschiss-Zitat: #03: "Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte", sagte A. Gauland am 02.Jun.2018 beim Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) im thüringischen Seebach.
 

#04: Mitgliederzahlen der dt. Parteien Quelle: Wikipedia 27.Feb.2021 (auf T oder Mio. gerundet), https://de.wikipedia.org/wiki/ Mitgliederentwicklung_der_deutschen_Parteien Jahr SPD CDU CSU Grüne Linke FDP AfD Gesamt --------------------------------------------------- 1990 943T 789T 186T 41T 280T 168T 2.4x Mio. 2005 590T 572T 170T 45T 61T 65T 1.5x Mio. 2017 443T 427T 141T 65T 62T 63T 29T 1.22 Mio. 2019 419T 407T 141T 95T 61T 65T 35T 1.22 Mio. 2020 404T 399T 137T 107T 60T 66T 32T 1.20 Mio. * Die Zahlen weisen die jeweiligen Mitgliederzahlen, nicht den Schwund aus (Beispiel: SPD 2019 = 419T)
 

Neoliberalismus heißt z.B.: Steuern runter (aber nur für die Reichen!) Das finanzieren 'wir' dann entsprechend über die immer weitere Reduzierung der Sozialleistungen!
'Eigenverantwortung', 'Mehr private Vorsorge für die Rente', 'Weniger Staat', 'Der Markt regelt sich von alleine am besten' 'Noch viel mehr Privatisierung'(nicht nur auf dem Wohnungsmarkt), 'Geht es der Wirtschaft gut, geht es uns allen gut', 'Deregulierung von Arbeits- und Finanzmärkten bringt Wohlstand für alle!',(Genau, wie im Niedriglohnsektor und den zahlreichen Bankengierkrisen der letzten Jahre, die wir alle bezahlen mussten ...) 'Hohe Steuern treiben die Reichen und ihr Geld aus dem Land.' 'Privatisierung' (auch des 'sozialen Tafelsilbers': Sozial-orientierte Wohnungsgesellschaften z.B. wurden jahrelang in großem Umfang an 'Heuschrecken' verramscht.
* Von den knapp 3 Mio. Sozialwohnungen in 1990 (mit Belegungsbindung) sind in Deutschland gerade einmal 1,07 Mio. (2020) übrig geblieben.  Quelle: Manager-Magazin.de (Stand: 09.Jun.2021)
* Die Folgen: Es stehen den Kommunen richtiggehende 'Völkerwanderungen' in's Haus, weil die Mieten (auch durch die 'Energetischen Modernisierungen') vielerorts durch die Decke gehen und die Ärmsten (die nur sehr wenig verdienen und/oder auf Transferleistungen des Staates angewiesen sind!) auch hierbei von den Ämtern (Agentur für Arbeit und Sozialamt) vollkommen allein gelassen werden. Sie werden dadurch geradezu den börsennotierten Unternehmen (mit Wohnungen in Deutschland, in Tausend) Stand: 2020: 1. Vonovia (~415T), 2. Deutsche Wohnen (~155T), 3. LEG (~145T), 4. TAG (~88T) ... zum Fraß vorgeworfen. * Bei den zu befürchtenden 'Völkerwanderungen' vom inneren Stadtgebiet von Ballungszentren in die Randbezirke ist ein Aspekt des Irrsinns dieser Maßnahmen, dass die ärmeren Leute natürlich nur in ältere (mit z.B. ineffizienter alter Heizung ...) und noch nicht energetisch modernisierte Wohnungen umziehen können. Nur diese Wohnungen sind noch passend, was die zu übernehmenden Kosten der Unterkunft durch die Ämter (Kommunen) betrifft.
** Energetische Modernisierungen halte ich natürlich grundsätzlich für eine gute Sache, aber wie wäre es denn, wenn diese Maßnahmen so begrenzt werden, dass die Heizkostenersparnis der Mieter*innen der Mietkosten- steigerung auch entspricht? Zur Zeit ist davon aber nichts zu sehen. Die Realität ist leider, dass nach der *Amortisierungszeit z.B. für die 'Energetischen Modernisierungen' (ca. 9-10 Jahre) die Mieten nicht etwa wieder auf den alten Stand sinken (schließlich haben die Mieter*innen diese Kosten ja dann komplett zusätzlich bezahlt!): Nein, nein: Die Mieten bleiben 'schön' auf diesem neuen deutlich höheren Niveau und der Erhöhungsbetrag zur alten Miete (wegen der Modernisierungen) fließt danach für alle Ewigkeit als zusätzlicher Gewinn in die Taschen der Konzerne und anderer Vermieter!!! Diese üble Art von Zusatzgewinnerzielung ohne Gegen- leistung hebelt dann völlig unnötig auch wieder die Mietspiegel nach oben, damit ja auch alle schön höhere Mieten bezahlen dürfen!!! Wer hat sich solch einen asozialen Mist bloß ausgedacht? Was ist das für ein mieses System, bei der die Masse der Menschen eine kleine Gruppe für deren Gier und Preistreiberei bezahlen muss (irgendwo wohnen muss man ja schließlich) und zum Dank von dieser Gruppe immer heftiger ausgeplündert wird? Und dies auch noch mit staatlichem Segen!
Nochmal zu den Völkerwanderungen: In 2 oder 3 Jahren nach ihrem Zwangsumzug müssen sich diese Menschen wahrscheinlich wieder auf die Flucht vor den sich erhöhenden Mieten begeben, weil dort, wo sie dann gerade hingezogen sind, ebenfalls modernisiert werden wird!
* Als Transferleistungsempfänger*in wird man bei zu hohen Unterkunftskosten von den Ämtern aufgefordert, die Kosten zu senken. Dies kann z.B. durch Untervermietung geschehen. Die zu hohen Mietkosten werden nur maximal 6 Monate weitergezahlt (von besonderen Härtefällen einmal abgesehen). Für die meisten Mieter wird es aber heißen: umziehen! * Die Anpassungen der Höchstbeträge für die Unterkunft für Hilfeempfänger werden bei den Ämtern sehenden Auges viel zu niedrig und immer viel zu spät (meist erst nach Jahren!) und Lichtjahre an der Wohnungsmarktwirklichkeit (gerade in Ballungszentren) vorbei vorgenommen.
* Irgendwelche Gespräche, gar regelmäßige Verhandlungen zwischen den Ämtern oder den Kommunen und weiteren Einrichtungen und den Wohnungsbaukonzernen, um diesen Dauerbrenner 'Mietkosten-Probleme' (auch für die '2. Miete' (Nebenkosten)) anzugehen, finden gar nicht statt. Dies finde ich unglaublich irritierend, da die Kommunen ja diese überzogenen Mieten und Nebenkosten (und all' die Tricksereien (z.B. bei der 2. Miete), die sich viele Wohnungsbaugesellschaften so einfallen lassen ...) und evtl. auch noch Kautionen, Umzugskosten, Renovierungen und Einrichtungskosten etc. für Transferleistungs- empfänger*innen aus ihrem Kommunal-Säckel bezahlen müssen. Bitteres Fazit: * Die Agenturen für Arbeit und die Sozialämter sind eben nur die Verwalter des Elends und keine Hilfsein- richtungen, kein *Korrektiv, um wenigstens die eine oder andere existenzbedrohende Schieflage (für Millionen von Menschen!) aktiv mit geradezurücken ...
Dies, und natürlich viele weitere Spielarten von Sozial- abbau tragen logischer Weise auch zur weiteren Reduzierung eines sozialen Zusammengehörigkeitsgefühl kräftig bei. An allen 'Fronten':   der Jagd nach noch erschwinglichem Wohnraum,   dem Kampf um den Arbeitsplatz (gerade für die nicht   Top-Ausgebildeten!),   dem Versuch einen passenden Kita-Platz zu ergattern,   dem Versuch die eigenen Kinder möglichst gut ausbilden   zu lassen (Schule, Beruf), ... steht man mit immer mehr anderen (ebenfalls schlecht betuchten) Menschen in beinharter Konkurrenz. Siehe dazu auch: Maurer, Marco "Du bleibst was du bist", 2015. Es naht aber die 'Rettung': Denen, die nicht so viel haben, ruft der Neolibera- lismus ermutigend fröhlich zu:   'Eigenverantwortung',   'Mehr private Vorsorge für die Rente',   'Weniger Staat',   'Markt statt Staat',   'Der Markt regelt sich von alleine am besten'   'Noch viel mehr Privatisierung' (nicht nur auf dem Wohnungsmarkt),   'Geht es der Wirtschaft gut, geht es uns allen gut',   'Deregulierung von Arbeits- und Finanzmärkten bringt   Wohlstand für alle!',   'Hohe Steuern treiben die Reichen und ihr Geld aus dem Land.' ...

* Wichtiger Film-Tipp: Zur 'endgültigen Lösung für das Armenproblem' empfehle ich den Film: "Das Wunder von Mailand". Dort fahren nämlich zum Filmende die Armen aus ihrem Slum (von den Reichen vertrieben) auf ihren Habseligkeiten gen Himmel ... (Land: Italien | SW / Jahr: 1951 | R: Vittorio de Sica | D: Francesco Golisano, Emma Gramatica, Paolo Stoppa). Einerseits eine sehr schöne, poetisch-märchenhafte Satire, andererseits aber auch eine bittere und genaue Schilderung des Lebens der Armen in den üblen Hütten ihres Ghettos.
 
#: Reiche Müßiggänger * Manche von denen (die mir dann oftmals als rein *parasitär 'lebende' Karikaturen vorkommen) treten nur allzu gerne öffentlich auf und werden dann z.B. in Talkshows *hofiert. Einige von denen werden sogar im deutschen Privat-TV mit eigenen Serien dem Volke als tolle Müßiggänger-Vorbilder? widerlich penetrant (über Jahre!) präsentiert. Sie sind auf einigen Sendern sogar auch noch sehr gut bezahlte Werbe-Ikonen und verdienen mit einem einzigen die Zuschauer verarschenden, dümmlich platten Werbe-Spot sicherlich weit mehr als ein Durch- schnittsverdiener in einem ganzen Jahr echter Arbeit ... * Deren Kinder, die gleich mit ständig in die Öffentlichkeit gezerrt werden, tun mir sehr leid!  

#06: 'Schamland' Professor Selke stellt in seinem Buch: 'Schamland' Literaturhinweise aus 2013 die Welt der Arbeits- losen in Deutschland vor. Er setzt den Fokus auf die (Anmerkung wispor.de: mittlerweile fast 1.000 TAFELn mit weit über 2.000 Ausgabestellen, für bis zu 1,5 Mio. Menschen / Stand: Feb.2018) TAFELn in Deutschland und was die Nutzung bei den Betroffenen bewirkt.  

#10: LKW Laut ZDF-INFO (Planet(e)) vom: Fr., 14.Feb.2020 / ca. 12:15 verursacht die Nutzung der Straßen für den Güterverkehr (per LKWs) ca. 7x höhere Kosten für die Allgemeinheit, als durch die Nutzung der Bahn.  

#11: Extrem-Belastung unserer Straßen durch LKW!  

#20: Batterien-Problematiken (Lithium): z.B. für Fahrzeuge: - zu hohes Gewicht - sie sind zu groß - zu teuer - viel zu lange Ladezeiten an der Haussteckdose - zu wenig Aufladestationen - zu wenig Wieder-Aufladezyklen (Haltbarkeit) - keine guten Recycling-Fähigkeit bislang - die schlechte Umweltbilanz beim Abbau der Rohstoffe - zu geringe Reichweite (insbesondere im Winter!) - große Batterien sind viel zu teuer - die Brandgefahr (das Löschen ist schwierig)

Aktuelle Beispiele für Protz-Wahnsinn: (Quelle: ADAC-Test im WWW): Mercedes EQC 408PS? (Test: 04.Jan.2021) die Batterie wiegt 650Kg / ca. 26% bei einem Gesamtgewicht von 2,5T (Quelle: ADAC-Test im WWW): BMW IX3 286PS? (Test: 25.Nov.2020) die Batterie wiegt 518Kg / ca. 23,5% bei einem Gesamtgewicht von 2,2T *Solch ein enormes Gewicht (sowohl der Batterie, als natürlich auch des ganzen Wagens), schluckt natürlich völlig aberwitzig viel Antriebsenergie! Aber für soviel "Lifestyle": - Bequemlichkeit, - Geschwindigkeit, - eigene Sicherheit, - martialische Einschüchterung anderer (schwächerer) Verkehrsteilnehmer, - "(a)soziales" Prestige ... darf es eben auch 'mal ein wenig mehr sein! Oder?

#21: Energie-Lieferanten: Alternative Energien:  

#31: PKW Laut der Studie xxx?: - wird ein PKW im Schnitt nur 45 Minuten pro Tag bewegt! - verbrauchen Straßen und Parkplätze in der Stadt 20%-30% des vorhanden Raumes!  

#32: Pendler*innen Rekordwerte für Pendler*innen in 2016: 2016 pendelten bundesweit 60 Prozent (ca. 18. Mio.) aller Arbeitnehmer*innen zum Job in eine andere Gemeinde im Jahr 2000 waren es noch 53%. *Schuld daran sind sicherlich vor allem die irrwitzigen Mieten in den Ballungszentren! Außerdem sind die Pendler*innen-Strecken länger geworden: (ds: 14,6 Km (2000) / 16,8 Km (2016). Die TKK und weitere Einrichtungen warnen auch vor den möglichen gesundheitlichen Konsequenzen der Pendelei. Quellen: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bonn / Techniker-Krankenkasse (TKK) Ein-Pendler nach: F.a.M. Berlin Bremen -------------------------------------- Jahr 2000 2013 258T (Q: 21%) (Q: 41,8%) 2016 348T (+14% zu 2000) Quelle: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg, 2013