Kommentar zum Zustand der Gesellschaft
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Sonderthema:


Zum Zustand der Gesellschaft:
A. Spieß (Beginn: 03.Nov.2019 - letzte Änderungen: 26.Mai 2020)

Absicht:
Dieser Artikel ist als Denkanstoß, als Diskussionsbeitrag für viele bekannte Problematiken gedacht. Es geht mir nicht darum (etwa im Verkehrswesen) nur einer einzigen Strategie das Wort zu reden. Mir geht es sehr um Kooperation, ein Denken in sinnvollen Parallitäten - nicht um Konfrontation.

 Das "Goldene Kalb" 

Sowohl der CDU, als auch der 'ehemaligen? Volkspartei SPD' wird nun schmerzlichst bewusst, was sie beide mit ihrem 'alternativlosen' Tanz um das 'Goldene Kalb' ('die Mitte' der Gesellschaft) und ihrer jetzigen selbstverursachten Identitätslosigkeit angerichtet haben.

 Sehr besorgniserregender Rechtsruck: 

Wie immer in Krisenzeiten: Die Mehrheit der Bevölkerung bewegt sich reflexartig nach rechts.

CDU/CSU und die SPD haben große Wählerschichten (kleinerer Mittelstand, die abgehängten Armen ...) mit ihren Zukunfts-Sorgen jahrelang alleine gelassen haben und diese Sorgen noch aktiv befeuert durch:
  • die AGENDA 2010
  • einen seitdem (auch so gewünschten) ausufernden Niedriglohnsektor (Siehe Reden von Gerhard Schröder in 2005 ...)
  • teils übelst ausbeutende Leiharbeitsfirmen
  • die Zusammenlegung von Hartz IV und Sozialhilfe (Jan. 2005) mit einer mehr als deutlich spürbaren Kürzung der Sozialleistungen
  • eine regelrechte 'Bestrafung' der Lebensleistung (Rente unter dem Sozialhilfe-Niveau für Millionen von Menschen)
  • Rente erst mit 67
  • das In-Watte-Packen der richtig Reichen, Banken ...:
    Aussetzung der Erhebung einer Vermögenssteuer (schon seit 1997 (unter der Regierung Kohl)) ...
  • weitgehende Einstellung des sozialen Wohnungsbaus (schon seit Jahrzehnten!)
  • das Verscherbeln von Sozialwohnungen in großem Stil an 'Shareholder Value'-Heuschrecken auch über Jahrzehnte
  • nahezu frei-floatende Mieten in den Ballungszentren
  • teilweise Aufforderung (Agenturen für Arbeit und Sozialämter ...) zur dauerhaften Nutzung von TAFELn [für Einkommens-Schwache wie: Rentner, Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfänger, Alleinerziehende ...]
  • ...
Gerade dadurch hat sich ein sehr besorgniserregender Rechtsruck in der dt. Zivilgesellschaft breit gemacht.

Das nun dauerhafte Erstarken dieser rechten Strömungen, die es großen Teilen erlaubt, sich offen rassistisch, fremdenfeindlich und voller sonstiger Ressentiments gegen alles und jeden zu zeigen ("Man wird ja wohl noch sagen dürfen", "Lügenpresse", ..."), ist ein unhaltbarer Zustand, der unser aller Zusammenleben ernsthaft bedroht!!!

Tatsächlich sind es aber zum größten Teil wohl Existenzängste, die die allermeisten dieser Menschen umtreiben.

Und ich denke, dass gerade viele Menschen, die keine höhere Schulbildung haben erlangen können, sich aber über ihren Einkommens-Status so eine Art sozial-moralisch-stabilisierendes Korsett besorgen konnten. Wenn diese Stütze (das sich noch gut Fühlen, weil man ja wenigstens mit der eigenen Arbeitsleistung seine Familie ernähren kann etc.) wegfällt, Existenzprobleme trotz Vollzeit-Arbeit sich breit machen, die Jungen zum Teil keine Zukunftsplanung mehr machen können, dann fängt eben selbst die sonst so brave 'deutsche Volksseele' an zu kochen - zu Recht, wie ich finde.

Auch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die etablierten Parteien für die Wählerschichten, die nicht zu ihrem Wähler-Klintel gehören, wenig bis nichts bereit sind zu tun!

Aus allen Parteien sind aus den oben genannten Gründen (und vielen weiteren) Wähler*innen massenhaft zur AfD (einer populistisch-neoliberalen Partei mit immer mehr erstarkendem braunem Kern (der als der 'Flügel' unter Björn Höcke immer hemmungsloser partei-intern bejubelt wird (siehe Landtagswahlen in Thüringen in 2019)), gewechselt (BT-Wahl 2019 / AfD = 12,6%).
 Die Grünen haben es doch vorgemacht! 

Dass die Wähler*innen sich gerade heute Parteien wünschen, die ihr Fähnchen nicht ständig nach irgendeinem populistischen Windhauch ausrichten, sieht man deutlich an dem anhaltenden Erfolg von "Bündnis 90 / Die Grünen". Seit 2002 haben sie bei den BT-Wahlen immer über 8% geholt und sind entgegen SPD und CDU nicht geschrumpft! Und sie haben die Anzahl der Mitglieder deutlich ausbauen können Mitgliederschwund der 'bürgerlichen Parteien'.


 Bezahlte Arbeit für die Masse wird zu einem Auslauf-Modell: 

Bezahlte Arbeit wird durch Automatisierung und extrem fortschreitende Computerisierung immer weiter reduziert. Alle Berufe, die wenig Ausbildung brauchen und sich computerisieren bzw. automatisieren lassen, sind davon bedroht 'auszusterben'.
Beispiele:
Verkehrswesen: 'Autonomes Fahren': Fahrer*innen von: Taxis, Bussen, LKWs, Müllwagen, Lieferfahrzeugen aller Art ...
Lagerwesen: Lageristen*innen, Versandangestellte Büroberufe: 'Lernende Software': Buchhalter*innen,
Beispiele: Büroberufe: auch Software zur Erkennung und Verarbeitung natürlicher (gesprochener) Sprache: Call-Center-Angestellte*innen, Übersetzer*innen, Sekretär*innen, Bankangestellte, alle Informationengebenden Dienstleister*innen, Verkäufer*innen ...
* Selbstverständlich sind die weiblichen Äquivalente hierzu immer mit gemeint!

Automatisierung Beispiel 1:
Zufällig ist mir ein hochaktuelles Beispiel für den Wegfall einer Sprecher-Tätigkeit für eine große Gruppe derjenigen Menschen, die über die Lautsprecher in Bahnhöfen Durchsagen gemacht haben im TV aufgefallen (Sendetermin ungefähr: Anfang Januar 2020, der Sendeplatz ist mir entfallen):

Die deutsche Bahn hat einen Wettbewerb unter professionellen Sprecher*innen gestartet. Der Gewinner (ein Mann) hatte die am besten über die Lautsprecher (trotz aller Nebengeräusche eines Bahnhofs) verstehbaren Stimme.
Sein "Gewinn": Er durfte einige Stunden kurze Sätze und vor allem einzelne Worte in ein Computersystem sprechen. Diese Vokabeln werden nun von einer intelligenten Software zu ganzen Sätzen, eben den benötigten Ansagetexten zusammengefügt.
Eine Person hat also in wenigen Stunden alle nötigen Vokabeln geliefert, die via eines Algorithmus dann die Arbeit von hunderten Menschen auf Dauer ersetzt.

Automatisierung Beispiel 2:
Gerade ist mir noch (ein schon älteres) Beispiel für extreme Automatisierung wieder eingefallen:

Ich glaube es ging um eine Draht-Fabrik.
Vor ein paar Jahrzehnten arbeiteten dort 5.000 (Fünftausend) Menschen.
Heute arbeiten dort noch 5 (Fünf) und die Produktivität ist gleichzeitig um mehrere 100% gestiegen!

Automatisierung Beispiel 3:
Beim Baumarkt Hornbach werden schon seit geraumer Zeit (2019?) Selbstbedienungskassen eingesetzt.
Der Kunde scannt hierbei selbst seine Waren und bezahlt sie an einem Automaten.

* Selbstredend wird das nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die nächste Stufe wird wohl sein, dass die Waren im Einkaufswagen automatisch an der Kasse gescannt werden und dass der zu zahlende Betrag dann direkt vom Giro-Konto etc. des Kunden, der Kundin abgebucht wird!

Ich denke diese Liste lässt sich noch beliebig fortführen ... Für mich ist die Tendenz mehr als eindeutig, Ende Gelände für bezahlte Arbeit für die Masse der Bevölkerung ...

 Chance für eine neue Gesellschaft: 

Das herannahende Ende der bezahlten Arbeit bietet aber auch (endlich) die Möglichkeit zum Umdenken:

Weg vom turbo-kapitalistischen "Wachstum!, Wachstum!"und Ich-Ich-Ich-Und-Nach-Mir-Die-Sintflut-System hin zum sozialen und solidarischen Wir!
Sprich: Eine Neu-Bewertung aller Arbeit (auch der unbezahlten bzw. schlecht bezahlten!) muss schnellstens her - gerade der sozialen Arbeit: Kindererziehung, Kranken- und Altenpflege etc. in Cent und Euro - vor allem aber und sofort via einer besonderen Wertschätzung in den Köpfen!!!

Siehe dazu auch Literatur von Prof. Butterwegge!

Stichwort: demographische Entwicklung

 Gedanken machen über eine gerechtere Verteilung in der Zukunft: 

Wir sind gut beraten, wenn wir uns sofort und auf breiter Front Gedanken darüber machen, wie die Zukunft unserer Gesellschaft aussehen könnte. Die *Akzelerationisten machen es schon vor.
Hauptpunkte des Akzelerationismus sind: eine gerechtere Verteilung des von allen Erwirtschafteten und die Beschleunigung der Automatisierung!


 Wählt nicht die eigenen Henker! 

Es nutzt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und sich nach dem Vorbild von populistischen Bauernfängern einfach die Fakten: Automatisierung, Globalisierung, globale und andauernde Klimaprobleme, große Flüchtlingsbewegungen kleinzureden oder gar ganz zu leugnen und sich ewig rückwärts gewandt Zeiten zurückzuwünschen, "in denen alles besser war und alles noch seine Ordnung hatte ...".

Es nützt auch nichts, es den etablierten Parteien 'mal zu zeigen und gar nicht zu wählen oder aus Protest die AfD zu wählen. Schon gar nicht, wenn man zu dem ärmeren Teil der Bevölkerung gehört. Man wählt dann eben nur die eigenen Henker. Denn wie schon gesagt, die AfD ist auch neoliberal orientiert, also beileibe nicht eine Partei der sozial Schwächeren.
* Ich empfehle hier einfach einmal aufmerksam deren Partei-Programm von 2017 zu lesen und Äußerungen der Parteigrößen dazu wahzunehmen.


 Was ist denn dann zu tun? 

Wir alle müssen uns mehr einbringen, müssen aktiv auf allen Ebenen Politik gestalten. Wie schon Willy Brandt sagte: "... mehr Demokratie wagen".
Es ist einfach nur dumm, faul und widerlich, immer nur zu meckern gegen Zustände, die einem nicht gefallen, aber selber den Hintern keinen Millimeter hochzukriegen, um dagegen etwas zu unternehmen.


 Ein Recht auf das Wohnen zu sozialen Bedingungen sollte im Grundgesetz verankert werden! 

Die Stadt WIEN macht 'Soziales Wohnen' vor:

Auf einer WebSite von Deutschlandfunk.de vom 20.09.2018 mit dem Titel: "Warum Wiener günstig wohnen" steht sehr viel Interessantes dazu:

Der 'Soziale Wohnungsbau' in Wien hat eine schon fast 100-jährige Tradition.
Die Stadt Wien hat ihren Wohnungsbestand nicht - wie wir es bei uns 'Piefkes' kennen - an Privat-Investoren verhökert sondern ihn behalten. Nun wohnen 62% der Wiener in Wohnungen mit gedeckelten Mieten!

Auf der WebSite heißt es: "220.000 Wohnungen gehören direkt der Stadt, an weiteren 200.000 Wohnungen ist sie beteiligt."

Der Wiener Gemeinderat Kurt Stürzenbecher sagt dazu: "Das Wichtigste ist: Nicht auf den Markt alleine vertrauen, sondern den Markt korrigieren und Wohnen als Menschenrecht sehen und dieses Menschenrecht muss mit den staatlichen und kommunalen Mitteln durchgesetzt werden."


 Sozialpflichtige Arbeitseinkommen in Vollzeit sollten so hoch sein, dass man davon leben kann und eine auskömmliche Rente daraus erhält! 

Modelle: Niederlande, Österreich, Schweiz, skandinavische Länder ...

Das Krankenversicherungssystem sollte radikal reformiert werden:
a) Zusammenfassung aller Krankenversicherungen zu einer bundesweiten.
b) Alle Einkommensbezieher müssen in diese Versicherung (nach der vollen Höhe ihrer Einkünfte!) einzahlen. Auch: Selbständige, Beamte ...
Es ist einfach ein Unding, dass sich zum Beispiel richtig gut verdienende Selbständige etc. ab einer Kappungsgrenze aus dem Sozialsystem verabschieden können und in ein privates Krankensystem mit feinen Vorteilen eben nur für sie wechseln können!!!

Modelle: Niederlande, Österreich, Schweiz, skandinavische Länder ...


 Wir brauchen sofort auch eine Verkehrswende!!! 
 Das Konzept der 'auto-gerechten' Stadt ist mehr als überholt! 
 Deutschland, dass Land der Ingenieure, stimmt das noch???

 Die neuzeitliche Gretchenfrage: Brauche ich als reiner Stadtmensch überhaupt noch ein eigenes Fahrzeug (für große Strecken)? 

# CarSharing

#

Es nutzt nichts bei den Fahrzeugen nur die Antriebsart zu verändern, die Menge der Fahrzeuge (sprich, auch der Platzverbrauch für: die Bewegung, das Parken) bleibt dabei ja gleich!

 Der Verkehrsinfarkt muss grundlegend bekämpft werden:  

1. Der Güter- und Personenverkehr muss von den Straßen auf: die 'Schiene' (Bahn, Hyperloopsysteme ...)
#10: 7x höhere Kosten durch Straße statt Bahn!

2. Der Personenverkehr (besonders die Einzelfahrer-PKWs) muss durch:
einen hochattraktiven öPNV für die vielen #32: Pendler*innen (subventioniert ohne Ende!) weitgehend ersetzt werden!

Beispiel:
Ab 01.Apr.2020 müssen die Bewohner*innen von Monheim (einer Kleinstadt zwischen Leverkusen und Düsseldorf) nicht mehr für den öffentlichen Nahverkehr zahlen.

2a. Ein Tempolimit auch auf Autobahnen von 120 oder 130 km/h wäre auch in vielerlei Hinsicht wichtig und richtig:
  • Es gäbe dadurch weniger Verkehrstote, weniger Schwerverletzte ...
    * Siehe Untersuchung:
    In 2017 gab es auf den dt. Autobahnen 409 Tote und fast 6.000 Schwerverletzte.
    Hauptunfallursache war: Raten Sie 'mal: zu schnelles Fahren.

  • Der Stress auf der Autobahn zu fahren würde gemindert.

  • Es gäbe dadurch auch die Chance, dass der/die Eine oder Andere mit zuviel Geld auf eine irrwitzige PS-Super-Schleuder verzichtet, da er sie gar nicht mehr ausfahren kann. Man denke auch an diejenigen, die extra aus dem Ausland hierher kommen, nur um 'mal auf deutschen Autobahnen wie die Irren rasen zu können.
    Und natürlich, dass endlich ein Umdenken stattfindet, dass es ebenso Freiheit und Abenteuer und auch noch als Zugabe ein super gutes Gewissen bedeuten kann, wenn man ein ökologisch spitzenmäßiges Auto fährt, statt rücksichtslos lifestyle-mäßig den anderen (natürlich schwächer motorisierten) Verkehrsteilnehmern den 'roten Pavianhintern' zu zeigen und sie mit dem ach-so-tollen eigenen Schumi-Ersatz-Fahrstil in Angst und Schrecken zu versetzen und diese 'Opfer' mal eben von der Bahn zu lichthupen.
    Kleiner Hinweis: Ein Fahrzeug mit 200 km/h hat einen doppelt so langen Bremsweg wie ein Fahrzeug mit 130 km/h!

  • Klimaschutz:
    Bei 120 km/h ließen sich jährlich rund drei Millionen Tonnen CO2 einsparen. Bei 130 km/h ließen sich jährlich rund zwei Millionen Tonnen CO2 einsparen.
    Untersuchung: xxx
    Das soll mehr als die Emissionen des gesamten Güterverkehrs auf der Schiene ausmachen.

    Immer wieder ist zu hören, dass diese Einsparung nur 2 oder 3% der Gesamtumweltbelastung ausmachen. Mag ja sein, aber wenn wir ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hätten, würden wir den CO2-Spareffekt ja quasi geschenkt bekommen - sprich: Wir müssen dafür nicht bezahlen, bzw. nichts aufwenden!

  • Reduzierung des Spritverbrauchs!

  • Weniger Staus durch den Wegfall der großen Geschwindigkeitsunterschiede, die nachweislich viele Staus ('Schmetterlingseffekt') verursachen.

  • Freie-Fahrt-für-freie-Bürger?
    Gerne, aber bitte verantwortungsbewußt, fair gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmer*innen (siehe: §1 der Straßenverkehrsordnung) und ökologisch sauber und energiesparend.
    STVO:
    § 1 Grundregeln
    Grundregeln § 1 StVO Straßenverkehr Verkehrsteilnehmer

    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

3. Paketlieferungen des Online-Handels generell an/in Packstationen und Ausgabestellen. (z.B. direkt neben Supermärkten gelegen, dort muss sowieso fast jeder oft hin ...)

So wird auch das Mehrfach-Anfahren durch die vielen Lieferdienste weitestgehend vermieden.
4. Home-Office sollte für diejenigen, auf die dieses Arbeitsmodell ohne innerbetriebliche und persönliche Nachteile passt und die dieses Arbeitsmodell wünschen, die Regel werden - nicht die Ausnahme.
Auch dafür muss eine flächendeckende, rasante Breitband-Kommunikation sofort geschaffen werden (Stichworte: Bildtelefonie, Streaming, Glasfaser ...).
(Zur Zeit (Dez. 2019) sind wir in Deutschland auf Platz 31 im weltweiten Vergleich, was die Internetgeschwindigkeit betrifft #31). Peinlich, peinlich ... und absolut tödlich für den internationalen Wettbewerb!

5. Krisenzeiten (z.B. jetzt das pandemische Corona-Virus [SARS-CoV-2] (Feb.-xxx. 2020) zeigen uns allen, wo es lang geht!

Die weltweite Corona-Krise zeigt überdeutlich auf, welche zum Teil eklatanten Schwachstellen unser Arbeits- und Versorgungssystem z.B. mit lang haltbaren Lebensmitteln und einigen Verbrauchsgütern hat:

Lebensmittel-Versorgung:
Offensichtlich ist die Logistik aller Discount-Supermärkte nicht in der Lage, die seit Wochen anhaltende Unterversorgung in ihren Läden in den Griff zu bekommen. So sind hier in Münster Konserven, Mehl, Toilettenpapier etc. bei den Discountern seit Wochen gar nicht mehr zu bekommen. Es ist dazu immer nur von allen Seiten zu hören, dass diese Schieflage ausschließlich durch die Hamsterkäufe unvernünftiger Menschen zustande kommt.

Wenn wir statt der Versorgung per (einer eben nur sehr begrenzten) Anzahl von Lastwagen und Fahrern - die auch noch zeitweise im Stau stehen - ein System wie z.B. eines Hyperloop (wie von Elon Musk) von den Produktionsstätten in die Ballungszentren hätten, sähe es wohl anders aus.

An den Produzenten der Verbrauchsgüter dürfte es ja wohl nicht liegen, dass wir zurzeit nichts mehr zu futtern kriegen. Und auch die Produzenten der Verbrauchsgüter würden ja wieder über z.B. Hyperloop-Systeme beliefert werden können. Damit würde das Prinzip des "Ich hamstere jetzt alles für meine Sippe und nach mir die Sintflut" obsolet sein.

* Am Rande bemerkt: Dieses Hamsterer-Verhalten funktioniert natürlich nur für die Jungen, Gesunden, finanziell stärkeren Leute und oder die Mobilen (Auto). Die können von Markt zu Markt cruisen und sich je eine Stunde in eine Schlange stellen und dann im Supermarkt um die letzten Dosen lang haltbaren Mampfs kämpfen ...

Übertreibung?

Ich habe mich vor wenigen Tagen (Ende März 2020) mit einem Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes vor einem Discounter längere Zeit unterhalten. In Ahlen und Recklinghausen (dort war er auch eingesetzt) war es schlimmer. Dort ging es sogar so weit, dass es zu Handgreiflichkeiten kam und dass Waren von Kunden anderen Kunden aus den Einkaufswagen genommen wurden. Hier musste die Polizei gerufen werden und einen Platzverweis erteilen ...

* Der Wachdienst-Mitarbeiter stand hier in Münster vor einem Discounter, um eben solche Zustände gleich unterbinden zu können!

Was ist, wenn diese Krise langanhaltender ist? Die alten, kranken Leute, die auch noch immobil sind, was sollen die auf Dauer machen?
Nochmals verschärft wird die Situation für die sozial Schwächsten noch durch folgenden Umstand: Spiegel Wirtschaft (vom 09.Mai 2020): "Von rund 950 Tafeln in Deutschland können derzeit gut 300 nicht arbeiten – wegen engen Räumlichkeiten, fehlenden Ehrenamtlichen oder ausbleibenden Warenspenden."


6. Ernährung hauptsächlich mit regionalen Produkten, Produkten der Saison!

Warum müssen wir das ganze Jahr über exotische Früchte (Beispiel: Kiwi aus Neuseeland!) und Gemüse aus Übersee unter großer Belastung der Umwelt für die Lifestyle-Verwöhnten hier ständig zur Verfügung haben?


 Unterschiede im Ressourcen-Verbrauch bei der Herstellung von:
Verbrenner und eAuto:
 


Verbrenner:

Ein Verbrenner-Auto besteht aus rund 10.000 Einzelteilen und die wieder aus unterschiedlichsten Materialien. Zum Einsatz kommen vor allem Metalllegierungen aus Eisen - und auch Aluminium.

* Ein Verbrenner-Auto mit einem Leergewicht von 1 Tonne besteht aus ca.:
600 kg Stahl, 10 kg Gusseisen und 90 kg Aluminium.
Ein Verbrenner-Antrieb hat ca. 1.400 Teile / ein Elektro-Antrieb nur etwas über 200.
Ein Auto mit Verbrennungsmotor hat ca. 90 mal mehr bewegliche Teile als ein Elektroauto.

Fazit:
Der Ressourcen-Verbrauch für die Herstellung eines Verbrenners ist ungleich höher, als der für ein eAuto.

Elekro-Auto:


 Elektrifizierung 3.0 

Energie-Erzeugung und Energie-Transport:
Regenerative Energien.
Dezentrale Energie-Erzeugung.

Nicht nur für die nun endlich startende eMobilität brauchen wir alle: speicherbare Elektro-Energie, sprich: Batterien (Akkus).

#20: Die Entwicklung von Batterien, die um einiges leistungsstärker sind als die schon sehr guten LiBs (Lythium-Batterien) bei gleichzeitiger, geringerer Größe, höherem Wirkungsgrad, geringerem Gewicht, geringerem Preis, geringerer Umweltbelastung (Kobalt bei den LiBs!), kurzen Ladezeiten muss höchste Priorität erhalten!

Die Entwicklung solcher Energie-Speicher wird entscheidend für unsere 'Energie-Zukunft' und unsere ökologisch sauberere: Mobilität, unseren privaten Energiehunger (Haushalte) sein.

 Die eAutos: 

Die Politik der Subventionierung von eAutos ist ja ganz OK.
Dass aber nicht beachtet wird, dass man damit wieder nur den 1:1 Tausch beflügelt: Sprich das Austauschen von überdimensionierten PKWs (Verbrenner gegen Elektro) wird übersehen.

Die Reihenfolge (für Kurz-Strecken: in Ballungszentren) sollte hier heißen:
1. Fahrrad, 2. Pedelec, 3. (Mini-)eAutos.

Gerade in den Städten sollten (neben dem öPNV) möglichst kleine, 'saubere' Fahrzeuge unterwegs sein.
Wer sich also für ein Fahrrad, Pedelec, (Mini-)eAuto entscheidet, der sollte mit Anreizen für einen solchen Kauf und den ständigen Einsatz überschüttet werden:

* Am Rande bemerkt:
Ich plädiere für eine Kennzeichenpflicht (Nummernschilder) für alle Vehikel-Nutzer! Niemand sollte sich durch agressives Fehlverhalten mal eben Freiräume für sich herausnehmen und dies noch auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer, weil er ja nicht identifizierbar ist.

Alle Kennzeichenträger sollten einen fairen Anteil für die Benutzung der Straßen etc. bezahlen!

Alle sollten eine Pflichtversicherung haben, damit im Falle eines Unfalls und einer Zahlungsunfähigkeit des Unfallverursachers das oder die Opfer unter Umständen nicht 'im Regen stehen müssen'.
 *Mein Pedelec-Traum:  

Ein 4-Rad-Pedelec als geschlossenes System:


    # Platz:
    für einen Erwachsenen:
      und einen Einkauf
      oder ein kleines Kind
      * oder meine komplette Fotoausrüstung :)

    # Zulassung:
    kleines Versicherungskennzeichen
    Zulassung unbedingt auf Radwegen (bis 25?km/h)
    Zulassung auf der Straße (bis 45?km/h ???)

     # Aufbau:
    Karosserieteile aus recycelbarem Kunststoff
    (Karosserie nicht aus einem Stück!!!)
    Baukasten-Prinzip für alle Teile
    des Rumpfes und der Innenausstattung
    perfekte Rund-Um-Sicht (keine toten Winkel!)

    # Sicherheit:
    Zulassung unbedingt auf Radwegen (bis 25?km/h)
    Aufrechter Sitz (wie beim Fahrrad)
    richtig gute Bremsen
    richtig gute LED-Beleuchtung
    ein, zwei? Stoß-Schutzring(e) auf verschiedenen
    Höhen (etwa wie bei den Autoselbstfahrzeugen
    auf dem Rummel ...)
    einziehbare Spiegel
    *keinerlei überstehende Teile!

    # Diebstahlschutz:
    entnehmbare Batterie
    GPS-System

    # Styling:
    Das Pedelec sollte auf keinen Fall nach
    "Behinderten-Vehikel" aussehen, sondern
    sportlich, schnittig

    # Bequemlichkeit:
    einfacher Ein- und Ausstieg
    Federung geeignet auch für schlechtere Wege
    (Kopfsteinpflaster ...)

    # Ausstattung:
    Bordcomputer (mit Linux?) zur Überwachung
    aller Systemfunktionen
    mit Verbindung zu einem Smartphone
    für zahlreiche Anzeigen per Android-App
    Abschleppkupplung vorne und hinten
    (Teleskop-Abschleppstange) an Bord
    Keine überbordende elektrische und
    elektronische Ausstattung!
    Dies soll ein Fahrzeug für alle Menschen
    sein, nicht nur für Reiche!

    # Zusatz-Ausstattung:
    Transportkiste hinten, Außenanbringung,
    abnehmbar, abschließbar
    Sonnensegel (faltbar)
    Suchscheinwerfer

    # Raffiniertes:
    Leicht soll es sein, sehr leicht ...
    Stabil soll es sein, sehr stabil ...
    Solarzellen rund-um und auf dem Dach
    Rekupationssystem (Bremskraftrückgewinnung).
    Hochkant-Parken-Option
    (etwa wie beim norwegischen PodBike)

    # Geräusche:
    Keine Geräuschkulisse beim Türenschließen!
    (Es reicht ja, wenn man die Tür kontrolliert)
    Hier sollte man endlich auf die 'Wertigkeit-
    Vorgaukelei' über das Sound-Design verzichten
    - dieser Lärm von PKW ist gerade abends und
    nachts sehr störend für andere!
    Fahrgeräusch ja - zur Orientierung anderer
    Verkehrsteilnehmer

    # Reparaturen:
    Sehr leichte Erreichbarkeit aller auszuwech-
    selnden Teile für die Eigen-Reparatur:
    Batterie, Bremsen, Lampen, Reifen,
    Sicherungen ...

    # Batterie:
    einer Reichweite von mindest 'echten' 100? Km
    (bei reiner Elektronutzung)
    Schnellade-Option
    Universalstecker-Konstruktion, um überall
    aufladen zu können
    Viel mehr Ladestationen!
    *Der Gesetzgeber muss hier noch kräftig
    nachbessern (auch für die eAutos ...)

    # Preis:
    weniger als 2.500 Euro (zur Zeit noch sehr
    fromm gedacht, aber in einer Millionen-Massen-
    Produktion bestimmt machbar. Es hängt davon
    ab, wie sich die Batterie-Preise (hoffentlich
    schon in der nahen Zukunft!) senken lassen.

    # Ober-Cooles:
    Elektro-Wettbewerbe:
    Wer braucht am wenigsten Energie für eine
    bestimmte Strecke? ...
    Wer ist am Schnellsten auf einer bestimmten
    Strecke? ...
    Wer kann die größte Last bei geringstem
    Energieverbrauch transportieren?
    Wer erreicht die kürzeste Ladezeit?
    


Mögliche Anreize:

                          Fahrräder  Pedelecs  eAutos ...

Kaufanreiz-Prämien            1         x         x
Steuererleichterungen         -         x         x
Aufladestrom subventionieren  -         x         x
viel mehr Ladestationen       -         x         x
Parkgebührenbefreiung         -         x         x

Busspuren nutzen              x         x         x
Sonderspuren nutzen           x         x         x
Radwege nutzen                x         x         -
(auch für: 3- und 4-räderige!)
Ausbau des Radnetzes          x         x         -
(auch für: 3- und 4-räderige!)
Straßennutzung                2         2         x
Parken auf Bürgersteigen      x         x         -
Nutzung Sonderparkflächen     x         x         x

*1 Kaufanreiz nicht nötig, da am günstigsten
*2 Unter gewissen Bedingungen, sonst nur Radwegenutzung!

 
 Hausdächer: 

Ein Blick auf all' die Hausdächer zeigt uns, wie verschwenderisch wir mit Nutzflächen umgehen:

Die Dachflächen (gerade in Ballungszentren) sollten mit Solarpanelen, Solardachpfannen ... bestückt werden.
* Hierbei ist natürlich die zur Zeit noch schwierige Situation des Löschens eines Dachstuhlbrandes im Blick auf die Solarpanele etc. besonders zu bedenken!

Laut einer Untersuchung von SUN-AREA: "(siehe: sun-area.net) wären zirka 20 Prozent der vorhandenen Dachflächen in Deutschland für eine effektive, solare Energienutzung geeignet. Allein diese Fläche wäre bei voller Nutzung in der Lage den kompletten privaten Strombedarf der Bundesrepublik zu decken. Dies entspricht mehr als dem Hundertfachen der derzeitigen Nutzung (2019)."

 Wasserstoff-Energieerzeugung: 

Dass die Fokussierung nur auf die Elektro-Energie nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist hinreichend bekannt.
Gerade für große Verbraucher: die Industrie, aber auch: LKW, Busse, PKW, sind emissionsfreiere Energie-Systeme äußerst wichtig, um unsere Umwelt zu schonen. Und zur Zeit (2020) kann dafür bei den #20: Batterie-Problematiken noch nicht die Rede sein.

 Maßstab und Orientierung für unser aller Handeln: 

Humanität, Solidarität.

Zusätzliche Bindeglieder, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, uns Identität über alle Anschauungsgräben hinweg stiften: 1. unser Grundgesetz und 2. unsere Sozialstaat-Demokratieform!

V.i.S.d.P. : Arrist Spieß


 

#01: Noch Volkspartei? BT-Wahlen: SPD: 40,9% (1998) / 20,5% (2017)
 

#02: Wählerwanderung* von anderen Parteien zur AfD bei der BT-Wahl am 24.Sep.2017: Quelle: Bundeswahlleiter Es kamen von: ehemaligen Nichtwählern: 1.200.000 CDU/CSU: 980.000 Sonstigen: 690.000 SPD: 470.000 Linke: 400.000 Grüne: 40.000 FDP: 40.000 --------- Summe: 3.820.000 (2017)
 

Vogelschiss-Zitat: #03: „Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“, sagte A. Gauland am 02.Jun.2018 beim Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) im thüringischen Seebach.
 

#04: Mitgliederschwund Quelle: Wikipedia 01.Dez.2019 (auf T oder Mio gerundet), https://de.wikipedia.org/wiki/ Mitgliederentwicklung_der_deutschen_Parteien Jahr SPD CDU CSU Grüne Linke FDP AfD Gesamt --------------------------------------------------- 1990 943T 789T 186T 41T 280T 168T 2.4x Mio 2005 590T 572T 170T 45T 61T 65T 1.5x Mio 2017 443T 427T 141T 65T 62T 63T 29T 1.2x Mio 2019 419T 407T 141T 95T 61T 65T 35T 1.16 Mio * Die Zahlen weisen die jeweiligen Mitgliederzahlen, nicht den Schwund aus (Beispiel: SPD 2019 = 419T)
 

#05: neoliberal D.h. u.A.: Steuern runter (aber nur für die Firmen und diejenigen Besitzenden [manche mit auch noch nur ererbtem Vermögen], die so gut wie nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen und, um das zu finanzieren: die Sozialleistungen kräftig runter. *Manchmal treten einige von denen (die mir zum Teil als rein parasitär 'lebende' Karikaturen vorkommen) öffentlich auf und werden dann z.B. in Talkshows hofiert. Einige von denen werden sogar im deutschen Privat-TV jahrelang mit eigenen Serien dem Volke als tolle Müßiggänger-Vorbilder widerlich penetrant (über Jahre!) präsentiert. Sie sind auf einigen Sendern sogar auch noch sehr gut bezahlte Werbe-Ikonen und verdienen mit einem einzigen die Zuschauer verarschenden, dümmlich platten Werbe-Spot sicherlich weit mehr als ein Durch- schnittsverdiener in einem ganzen Jahr echter Arbeit ...  

#06: 'Schamland' Professor Selke stellt in seinem Buch: 'Schamland' aus 2013 die Welt der Arbeitslosen in Deutschland vor. Er setzt den Fokus auf die (Anmerkung wispor.de: mittlerweile fast 1.000 TAFELn mit weit über 2.000 Ausgabestellen, für bis zu 1,5 Mio. Menschen / Stand: Feb. 2018) TAFELn in Deutschland und was die Nutzung bei den Betroffenen bewirkt. Ein System, das nur als Notlösung gedacht war und schon 1993 in Berlin (als Suppenküche, Hilfe für Obdachlose) gestartet wurde, hat sich derartig durch die AGENDA 2010 und Hartz IV verfestigt, dass man sich vielfach als von Arbeitslosigkeit, sprich Armut Betroffener, sagen lassen muss: "Wenn's nicht reicht, gehen Sie doch zur TAFEL!". Ergo: Nicht staatlich garantierte Leistungen (sprich: auskömmliche Transferleistungen), auf die man einen Rechtsanspruch hat, sondern statt- dessen unregelmäßige, völlig unkalkulierbare (Art, Menge der Artikel ...), erniedrigende Zuwendungen per Almosen ... * Und was ist mit denjenigen, die diese Tafel-Hilfe gar nicht in Anspruch nehmen können (etwa: Magen- kranke wie ich ...)? Die haben eben Pech gehabt ... * Das ist der gleiche Mist, wie bei den chronisch kranken Sozialhilfebeziehern: Die ca. 50 Euro pro Jahr, die wir (ich bin auch davon betroffen) als Vorauszahlungsleistung für die Befreiung von der Zuzahlung von verschreibungspflichtigen Medika- menten an die Krankenkasse leisten müssen, redu- zieren die Sozialleistung gegenüber denjenigen die gesund sind und ebenfalls im Leistungsbezug sind, schon einmal um ca. 50 Euro. Jeder kann sich vor- stellen, dass die tatsächlichen Zusatzausgaben für viele chronisch kranke Leistungsempfänger erheblich höher sind! Wieder Pech gehabt ... * Eine 'richtige Krise' wie die Corona-Pandemie (2020) zeigt nochmal überdeutlich, wie diese Art der karitativen Hilfe (per TAFELn) - hier von außen gestört - versagt, versagen muss: Sie wird dann 'mal eben schlicht komplett ersatzlos gestrichen!!!  

#10: LKW Laut ZDF-INFO (Planet(e)) vom: Fr., 14.Feb.2020 / ca. 12:15 verursacht die Nutzung der Straße für den Güterverkehr (per LKWs) ca. 7x höhere Kosten für die Allgemeinheit, als durch die Nutzung der Bahn.  

#11: Extrem-Belastung unserer Straßen durch LKW!  

#20: Batterien-Problematiken (Lithium): z.B. für Fahrzeuge: - zu hohes Gewicht - sie sind zu groß - (für manchen eSUV liegt das Gewicht der Batterie bei mehreren 100 Kilo!) - viel zu lange Ladezeiten an der Haussteckdose - zu wenig Aufladestationen - zu wenig Wieder-Aufladezyklen (Haltbarkeit) - keine guten Recycling-Fähigkeit bislang - die schlechte Umweltbilanz beim Abbau der Rohstoffe - zu geringe Reichweite (insbesondere im Winter!) - große Batterien sind viel zu teuer - die Brandgefahr (dass Löschen ist schwierig) #21: Energie-Lieferanten: Alternative Energien:  

#31: PKW Laut der Studie xxx?: - wird ein PKW im Schnitt nur 45 Minuten pro Tag bewegt! - verbrauchen Straßen und Parkplätze in der Stadt 20%-30% des vorhanden Raumes!  

#32: Pendler*innen Rekordwerte für Pendler*innen in 2016: 2016 pendelten bundesweit 60 Prozent (ca. 18. Mio.) aller Arbeitnehmer*innen zum Job in eine andere Gemeinde – im Jahr 2000 waren es noch 53%. *Schuld daran sind sicherlich vor allem die irrwitzigen Mieten in den Ballungszentren! Außerdem sind die Pendler*innen-Strecken länger geworden: (ds: 14,6 Km (2000) / 16,8 Km (2016). Die TKK und weitere Einrichtungen warnen auch vor den möglichen gesundheitlichen Konsequenzen der Pendelei. Quellen: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bonn / Techniker-Krankenkasse (TKK) Ein-Pendler nach: F.a.M. Berlin Bremen -------------------------------------- Jahr 2000 2013 258T (Q: 21%) (Q: 41,8%) 2016 348T (+14% zu 2000) Quelle: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg, 2013

¦ Selke, Stefan ¦ Schamland Die Armut mitten unter uns Selke, Stefan Verlag: Econ, Berlin, 2013 ISBN: 3430201527 Kritik der Tafeln in Deutschland Standortbestimmungen zu einem ambivalenten sozialen Phänomen Selke, Stefan (Hg.) Verlag: VS-Verlag, Wiesbaden, 2010 ISBN: 3531173545 ¦ Butterwegge, Christoph ¦ Die zerissene Republik Wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland Christoph Butterwegge Buch: 414 Seiten ISBN: 978-3-7799-6114-7 Print, 2019 978-3-7799-5414-9 E-Book (PDF) Armut Halbzeitbilanz: Die 3. Große Koalition hat im Bereich der Armutsbekämpfung bisher versagt. Christoph Butterwegge Buch: 131 Seiten ISBN: 978-3-89438-625-2, 2019, 4. Auflage Grundeinkommen kontrovers Plädoyers für und gegen ein neues Sozialmodell Christoph Butterwegge Buch: 260 Seiten ISBN: 978-3-7799-3987-0, 2018 Rechtspopulisten im Parlament Polemik, Agitation und Propaganda der AfD Christoph Butterwegge Buch: 400 Seiten ISBN: 978-3-5935-0642-5, 2018 Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik? Christoph Butterwegge Buch: 256 ISBN: 978-3-8648-9221-9, 2018 Auf dem Weg in eine andere Republik? Neoliberalismus, Standortnationalismus und Rechtspopulismus Christoph Butterwegge Buch: 190 Seiten. ISBN: 978-3-7799-3776-0, 2018 Kritik des Neoliberalismus (3., aktualisierter und erweiterter Auflage) Christoph Butterwegge Buch: 299 Seiten, 2017 ISBN: 978-3-531-20006-4 Armut in einem reichen Land Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird Christoph Butterwegge Buch: 4., akt. Aufl., kart., 400 Seiten, 2016 ISBN: 978-3593506425 ¦ Rifkin, Jeremy ¦ Der globale Green New Deal. Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert - und ein kühner... Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2019 ISBN 978-3-593511351, Gebunden, 319 Seiten Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2014 ISBN 9783593399171, Gebunden, 528 Seiten Die dritte industrielle Revolution. Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Berlin 2011 ISBN 9783593394527, Gebunden, 320 Seiten Die empathische Zivilisation. Wege zu einem globalen Bewusstsein Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009 ISBN 9783593385129, Gebunden, 468 Seiten Das biotechnische Zeitalter. Die Geschäfte mit der Gentechnik Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2007 ISBN 9783593384665, Kartoniert, 381 Seiten Der Europäische Traum. Die Vision einer leisen Supermacht Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004 ISBN 9783593374314, Gebunden, 464 Seiten Die H2-Revolution. Wenn es kein Öl mehr gibt. Mit neuer Energie für eine gerechte Weltwirtschaft Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt/ Main 2002 ISBN 9783593370972, Gebunden, 304 Seiten Das Imperium der Rinder. Der Wahnsinn der Fleischindustrie Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2001 ISBN 9783593368061, Broschiert, 281 Seiten Access. Das Verschwinden des Eigentums. Wenn alles im Leben zur bezahlten Ware wird Jeremy Rifkin: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2000 ISBN 9783593365411, Gebunden, 424 Seiten