Griechische Mythologie:

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Ø Chaos
Ø Charon
Ø Charybdis
Ø Cheiron
Ø Chimäre
Das Chaos ist der Urzustand der Welt, ein gähnender, finsterer Abgrund. Es ist der Gegenbegriff zur Ordnung. Aus dem Chaos gingen: Erebos und Nyx hervor.

Der griechische Begriff Chaos entspricht dem ägyptischen "Abydos", dem hebräischen "Tohu Wabohu" und dem germanischen "Ginnungagap".
Charon/Chäron ist der Fährmann, der (mit einem kleinen Nachen) die Seelen der Verstorbenen über die drei Unterweltflüsse Acheron, Kokytos und Styx ins Totenreich hinüberrudert.

Dazu muss ihm ein Obolos/Obolus entrichtet werden (eine kleine Münze). Wird ihm aber statt dessen ein Silberzweig gereicht, kann derjenige sogar aus dem Totenreich zurückkehren.
Die Charybdis ist ein griechisches Meeresungeheuer, ein allesverschlingender Meeres-Strudel, der einem weiteren Ungeheuer, der Skylla, gegenüberliegt.
Cheiron ist ein weiser, unsterblicher Kentaur. Nach der Sage war er der einzige Kentaur, der nicht hinterlistig und böse war. Er unterwies Achill, Asklepios und Jason.

Im großen Zentaurenkampf wurde er von Herakles mit einem vergifteten Pfeil tödlich verwundet. Da Cheiron aber unsterblich war, litt er sehr an der Verwundung.

Erst als Zeus ein Einsehen hatte und die Unsterblichkeit des Cheiron auf Prometheus übertrug, konnte Cheiron von seinen Qualen erlöst werden.

*Kentauren sind Mischwesen: Sie haben den Oberkörper eines Menschen, der Rest hat Pferdegestalt.
Die Chimäre ist die Tochter der Echidna und des Tartaros, die Schwester der Hydra, des Kerberos und der Sphinx.

Die Chimäre ist ein griechisches Ungeheuer. Das Vorderteil besteht aus drei Löwenköpfen, der Mittelteil des Körpers ist der einer Ziege, der hintere Teil, der einer Schlange. Sie wurde von Bellerophontes getötet.
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(04.05.2003)
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